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Das Team von "Ein für Alle Mahl" in der Küche in der Lenzsiedlung.
Das Team von "Ein für Alle Mahl" in der Küche in der Lenzsiedlung. Foto: Valentin Hillinger
Neueröffnung

„Ein für Alle Mahl“: Wo die Lenzsiedlung zu Mittag isst

Seit August gibt es im „Café Büchner“ in der Lenzsiedlung einen sozialen Mittagstisch – gekocht wird vor Ort. Ein Teil des Essens geht an Schulen und Projekte für Obdachlose in Hamburg und Umgebung.

Von Valentin Hillinger

Zu Mittag essen und dabei soziale Projekte fördern: Im Bürgerhaus der Lenzsiedlung ist das möglich. Ein für alle Mahl steht hinter dem neuen Mittagstisch im Café Büchner.

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Aus „Nurgül’s Mittagstisch “ wird „Ein für Alle Mahl“

„Im Stadtteil, für den Stadtteil“, fasst Sarita Batra, Pressesprecherin von Ein für Alle Mahl, das Konzept zusammen. Der Mittagstisch im Bürgerhaus soll für alle da sein – daher auch der Name. 

Das Projekt folgt auf das Angebot von Nurgül kocht. Jeden Dienstag hat die Eimsbütteler Köchin Nurgül Öngöçmen im Bürgerhaus einen Mittagstisch angeboten. Das Projekt war auf ein Jahr ausgelegt. Danach begann die Suche nach einem neuen Pächter.

Mit Erfolg: Seit Ende August bietet Ein für Alle Mahl – ursprünglich ein Projekt aus Buchholz – einen Mittagstisch für das Quartier an. Ein vierköpfiges Team – darunter Nurgül Öngöçmen – kocht deutsch-internationale Gerichte. Jeden Tag gibt es eine Variante mit und ohne Fleisch. 

Sozialer Gedanke

Ein für Alle Mahl versorgt nicht nur die Lenzsiedlung, sondern auch zahlreiche soziale Projekte und Schulen in ganz Hamburg mit warmen Essen. Viele der belieferten Schulen sitzen in Vierteln wie Veddel oder Wilhelmsburg, wo der Anteil sozial benachteiligter Schülerinnen und Schüler groß sei, erklärt Geschäftsführer Mirko Porath. Deshalb sei es besonders wichtig, dass das Essen vollwertig und abwechslungsreich ist.

Geschäftsführer Mirko Porath betreibt den neuen Mittagstisch in der Lenzsiedlung.
Geschäftsführer Mirko Porath betreibt den neuen Mittagstisch in der Lenzsiedlung. Foto: Valentin Hillinger

Auch in der Obdachlosenhilfe sind die Betreiber aktiv. Verschiedene Tagesaufenthaltsstätten und mobile Essensausgaben in Hamburg werden mit Essen beliefert. Dazu zählte lange Zeit die Tagesaufenthaltsstätte und der Mitternachtsbus im Diakonie-Zentrum für Wohnungslose in der Bundesstraße. Seit dem Krieg in der Ukraine kocht das Team von Ein für Alle Mahl auch für Geflüchtete. 

„Passage“: Der Weg in den Arbeitsmarkt

Hinter dem Herd wird der soziale Gedanke ebenso vorangetrieben: Im Team von Ein für Alle Mahl arbeiten zum Beispiel sozial benachteiligte Personen. Mit dem Projekt soll ihnen ein Zugang zur Arbeitswelt verschafft werden, erklärt Porath. 

In der Kirchengemeinde St. Georg werden jeden Donnerstag etwa 200 ukrainische Geflüchtete mit Essen versorgt.
In der Kirchengemeinde St. Georg werden jeden Donnerstag etwa 200 ukrainische Geflüchtete mit Essen versorgt. Foto: Ein für Alle Mahl

Ein für alle Mahl ist eine Tochterfirma der Passage, einem gemeinnützigen Hamburger Unternehmen der Diakonie und der Kirchenkreise. Sie bietet Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt Benachteiligung erfahren, auf mehreren Stufen Unterstützung an – zum Beispiel mit Sprachförderungen oder geregelten Tagesabläufen.

Ein für Alle Mahl, Julius-Vosseler-Straße 193, geöffnet Montag bis Freitag von 12 bis 14 Uhr

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In Hamburg gibt es eine Adresse für gemeinnützige Initiativen und Vereine: das “Haus des Engagements”. Co-Working-Spaces, Meetingräume und Veranstaltungen sollen zur besseren Vernetzung beitragen.

Eimsbüttel hat viel zu bieten: Auf dem “Made in Eimsbüttel”-Markt verkaufen Händler aus dem Stadtteil Einmaliges aus ihren Werkstätten, Ateliers und Küchen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der “Fairen Woche” statt.

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80 Prozent Café, 20 Prozent Bäckerei: In der Osterstraße hat das „Copenhagen Coffee Lab“ eröffnet. Neben Hafer-Cappuccino und Doppio gibt es auch dänische Backwaren.

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