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Migrantas Eimsbuettel Hamburg
Mit auffälligen Piktogrammen will Migrantas e.V. ein kurzes Innehalten und Nachdenken fördern. Foto: Migrantas e.V.
Ausstellung

Piktogramme im „Café Büchner“

Auf Basis von Zeichnungen spiegeln ausdrucksstarke Piktogramme die Erfahrungen und Gefühle von Migranten aus der Lenzsiedlung wider. Die Ausstellung ist jeden Dienstagmittag geöffnet.

Von Anne Reis

Im Café Büchner präsentieren das Projekt Pomiku (Postmigrantische Familienkulturen) und Migrantas e.V. Zeichnungen und Piktogramme zum Thema Zusammenleben und Integration. Die Originalzeichnungen haben Menschen aus der Lenzsiedlung im Rahmen von Workshops erstellt. Auf dieser Basis haben Grafiker die Piktogramme entwickelt. Migrantas e.V. druckt die Piktogramme auf Plakate, Tragetaschen und Postkarten, die im Alltag sichtbar machen sollen, was Migranten beschäftigt. Diese liegen für die Besucher zum Mitnehmen bereit.

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Langlebiges Forschungsprojekt

Das Forschungsprojekt Pomiku hat die Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften im Jahr 2018 zusammen mit der Universität Hamburg und dem Verein Lenzsiedlung e.V.  ins Leben gerufen. Ziel ist es, die gesellschaftlichen Veränderungen, die durch den Einfluss von Migranten entstehen, am Beispiel der Bewohner der Lenzsiedlung zu erforschen. Dabei beobachten die Wissenschaftler vor allem das Zusammenleben in der Nachbarschaft sowie das Familienleben. Was funktioniert gut? Was weniger? Wie kann gesellschaftliche Integration gelingen?

Piktogramme Mikgrantas
Grafiker haben auf Basis von Zeichnungen das Piktogramm entworfen. Foto: Pomiku

Migrantischer Alltag im Stadtraum

Der von Migrantinnen gegründete Verein Migrantas e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, mittels Plakaten im Stadtraum sichtbar zu machen, was Menschen denken und fühlen, die ihr eigenes Land verlassen haben und nun in Deutschland leben. Die Piktogramme werden auf einem knallgelben Hintergrund präsentiert, der den Blick anzieht. Sie sollen Passanten dazu anregen, innezuhalten und über die Lebenswelt von Menschen zu reflektieren, die sich in einer anderen Kultur zurechtfinden müssen.

Besuch bitte anmelden

Die Ausstellung im Café Büchner neben dem Bürgerhaus in der Lenzsiedlung kann bis zum 15. Januar jeden Dienstag von 12 bis 14 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist kostenlos. Corona-bedingt bitten die Organisatoren von Pomiku alle Besucher, sich mit einer ungefähren Zeitangabe anzumelden: per E-Mail an pomiku@lenzsiedlungev.de oder telefonisch unter der Nummer 040/43096713.

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