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Flüchtlingsunterbringung

Seit Jahren gibt es Streit um die Flüchtlingsunterkunft am Hagendeel 60. Anwohner des Grundstücks befürchten, dass durch die Bauarbeiten die Hochwassergefahr steigt. Sie gründeten die Initiative „Rettet den Hagendeel!“ und klagen gegen das Bauvorhaben.

Die Stadt hat einen neuen Orientierungs- und Verteilungsschlüssel vorgestellt: Flüchtlingsunterkünfte sollen gerechter auf die Stadtteile verteilt werden. Der Bezirk Eimsbüttel nimmt danach nicht genug Flüchtlinge auf.

Mitte 2018 soll an der Kieler Straße 263-265 eine öffentlich-rechtliche Unterbringung (örU) für 348 Flüchtlinge, Zuwanderer und Wohnungslose entstehen. Bürger hatten am Montagabend die Möglichkeit sich bei einer Informationsveranstaltung über den geplanten Neubau zu erkundigen.

Wo in Eimsbüttel soll die nächste Flüchtlingsunterkunft entstehen? Vielleicht an der Osterstraße oder doch lieber in Uni-Nähe? Das CityScienceLab der HafenCity Universität lädt Interessierte dazu ein, auf einer virtuellen Hamburg-Karte Standortvorschläge zu liefern. Am 30. Mai fand der erste Workshop zu Eimsbüttel statt.

Informationsveranstaltungen für neue Flüchtlingsunterkünfte veranstaltet das Bezirksamt derzeit am laufenden Band. In der vergangenen Woche trafen sich Betreiber, Behörde und Bezirksamt mit den Anwohnern des Hörgenswegs, in dem 800 Menschen in einem ehemaligen Baumarkt untergebracht sind. An diesem Abend sind die besorgten Bürger lauter als die Willkommenskultur.

An der Wohnunterkunft am Grandweg fand am Freitag das traditionelle Sommerfest statt, veranstaltet vom Betreiber fördern und wohnen (f&w) und ehrenamtlichen Helfern. Eine im wahrsten Sinne des Wortes bunte Feier, die zeigte, wie selbstverständlich Hilfe und Unterstützung hier sind.

Dreck, Enge, Lärm, Regen: Was bedeutet es, in einem Zelt zu leben, wie in der Zentralen Erstaufnahme an der Schnackenburgallee? Ein Ortsbesuch.

Wie bringen wir Flüchtlinge unter? Auf diese Frage gehen dem Bezirk Eimsbüttel langsam die Antworten aus. Der Hauptausschuss der Bezirksversammlung diskutierte gestern mögliche Lösungen.

Am vergangenen Freitag gab es in der Flüchtlingsunterkunft Lokstedter Höhe ein kleines Sommerfest. Mithilfe einer Praktikantin, die dort zurzeit tatkräftig unterstützt und der vielen ehrenamtlichen Helfer, konnte ein buntes, abwechslungsreiches Programm geboten werden.