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Foto: Lutz Sachau

Neueröffnung

Unter Strom

Mit “BodyOhm” hat in der Rappstraße ein Fitnessstudio eröffnet, in dem mit Unterstützung von elektrischen Impulsen trainiert werden kann. Anhänger dieser Methode versprechen sich davon einen Trainingseffekt, der in nur zwanzig Minuten dem Effekt eines mehrstündigen Besuchs eines herkömmlichen Fitnessstudios nahe kommt.

schedule Lesezeit ca. 2 min.

EMS – das steht für Elektrische Muskelstimulation. Im Gegensatz zu herkömmlichem Fitnesstraining werden hier alle Muskelgruppen gleichzeitig beansprucht. „Auf diese Weise erreichen die Menschen in nur zwanzig Minuten den Trainingseffekt, für den sie sich in herkömmlichen Fitnessstudios mehrere Stunden lang abmühen müssen“, erläutert Besitzer Lutz Sachau.

Aktiv seien sie beim EMS-Training dennoch. “Manche stellen sich vor, man steht einfach da und der Strom erledigt den Rest”, berichtet er. In Wahrheit mache man jedoch unterschiedliche Übungen, auf die Bedürfnisse der Trainierenden zugeschnitten und immer unter persönlicher Betreuung.

Individuelle Betreuung

„Ich nehme mir die Zeit, auf jeden, der bei mir trainiert, einzugehen. Ich will verstehen, was der einzelne will und unterstütze ihn auf jedem seiner Schritte zum gewünschten Trainingsziel“, erklärt Sachau. Die einzelnen Ziele seien dabei ganz unterschiedlich. Die einen wollen abnehmen, die anderen Muskeln aufbauen, andere seien an Beckenbodentraining interessiert oder möchten ihre Rückenprobleme loswerden.

Gerade bei Letzterem sei EMS laut Sachau eine Geheimwaffe. Viele der Menschen, die zu BodyOhm kommen, kämpfen seit Jahren mit Beschwerden. Auch Sachau selbst litt unter wiederkehrenden Rückenschmerzen, bis er mit dem EMS-Training angefangen hat.

Seinen EMS-Trainerschein hat Sachau in Hamburg gemacht, in Berlin zusätzlich einen Free-EMS-Schein und in Rüdesheim am Rhein eine ergänzende Aegip-Beckenbodenschulung. Wie viele EMS-Trainer kommt Sachau ursprünglich aus dem klassischen Fitnessbereich.

Einrichtung mit Charme

Von der Straße aus sieht man im Vorbeigehen nur den selbstgebauten Tresen aus Europaletten, Buchenholz, Aluminium und Plexiglas – neben dem Trainingsbereich Sachaus Lieblingsort im Studio. „Die Fenster sind von außen blickdicht, so dass die Menschen bei uns unbeobachtet trainieren können. Aber ein bisschen etwas von uns sehen soll man ja schon. Und ich sehe so auch etwas von der Straße, das ist toll. Ich mag unsere Lage einfach sehr. So ruhig und gleichzeitig umgeben von vielen netten kleinen Läden – und überall viele Möglichkeiten, gesund und lecker zu essen.“

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