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Die koloniale Besetzung des Königreichs Benin durch britische Truppen im Februar 1897
Foto: P. Schimweg/MARKK

Ausstellung im „MARKK“: „Benin. Geraubte Geschichte“

Die neue Ausstellung des „MARKK“ zeigt Kunstwerke aus Bronze, Elfenbein und Holz, die von britischen Truppen aus dem königlichen Palast in Benin geraubt wurden.

Von Nisse Lassen

Die koloniale Besetzung von Benin durch das britische Königreich im Jahr 1897 brachte den Fall eines der größten westafrikanischen Königreiche. Die Folge: Mehrere tausend wertvolle Kunstschätze aus Benin wurden geraubt und in der ganzen Welt verstreut. Darunter waren vor allem Werke aus Bronze, Elfenbein und Holz, die zum Großteil aus dem königlichen Palast Benins gestohlen wurden.

Im Zusammenhang mit der geplanten Restitution wird die Benin-Sammlung des MARKK nun in einer Ausstellung gezeigt. Die Ausstellung vermittelt Informationen zum britischen Kolonialkrieg und zur aktuellen Restitutionsdebatte, in der darüber diskutiert wird, inwiefern geraubte Kunstschätze aus der Kolonialzeit zurückgegeben werden sollen. Außerdem vermittelt sie verschiedene Perspektiven auf die ursprüngliche Bedeutung der Objekte, sowie ihren Stellenwert in der afrikanischen Kunst- und Kulturgeschichte. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Provenienz der Sammlung und ihre zusammenhängende Geschichte mit den Hamburger Handelsnetzwerken gelegt.

Wann? Bis zum 31. Dezember 2022

Wo? Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt (MARKK), Rothenbaumchaussee 64

Preis: 8,50 Euro

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MARKK - Museum am Rothenbaum
Rothenbaumchaussee 64

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