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Kleingärtenverkauf an Beiersdorf: Das denkt Eimsbüttel

Katja von der Heide: "Ich bin zwiegespalten. Beiersdorf ist natürlich ein wichtiges Wirtschaftsunternehmen, aber Grünflächen finde ich auch sehr schön. Also insofern bin ich da noch unentschlossen, muss ich gestehen." Foto: Max Gilbert
Tom Herdman: “Ich glaube, dass das Unternehmen immer einen Standort findet, der nicht mitten in einem Wohnviertel ist. Es ist besser, wenn Beiersdorf einen industriellen Standort außerhalb des Zentrums findet. So können Menschen ihre Jobs behalten. Wir sollten keine Grünflächen in der Stadt aufgeben.” Foto: Max Gilbert
Isa und Sami Mondad: “Klingt erstmal schlecht. Wenn ich da einen Garten hätte, würde ich es noch schlechter finden. Da weiß ich jetzt zu wenig drüber, um zu sagen, ob das irgendwie nötig ist das zu machen und wie die Flächen genutzt werden.” Foto: Max Gilbert
Stefanie M.*: "Ich finde es scheiße, also die Kleingärten sollten da bleiben, denn da gehen wir immer spazieren. Meine Meinung ist 50/50, weil Arbeitsplätze sind natürlich auch wichtig."Martha C.*: "Ich bin dagegen. Ich finde, es gibt genügend Plätze in Hamburg, die trotzdem gut liegen und wo Beiersdorf auch noch hin kann. Man weiß nie wann das aufhört. Und in Kleingärten sind auch viele Familien und ältere Menschen und als Erholungsort sollte das schon erhalten bleiben. Ohne, dass Beiersdorf jetzt ganz weg soll, einfach woanders hin." *Name von der Redaktion geändert. Foto: Max Gilbert
Verkaufen? Viele Eimsbütteler sind zwiegespalten
Sebastian Becker: “Das ist natürlich schwierig. Es gibt mehrere Perspektiven. Es ist die Frage: Ist man auf der Seite der Kleingartenbesitzer oder ist man irgendwo bei Beiersdorf. Für die Arbeitsplätze ist das positiv. Die Kleingartenanlagen kriegen einen Ausgleich. Wäre geil, wenn es irgendwo einen Kompromiss geben würde. Eigentlich wäre es besser, wenn Beiersdorf woanders bauen würden. Ich kann es nicht gut und nicht schlecht finden. Es ist reiner Interessenstandpunkt, da ich selbst kein Kleingartenbesitzer bin, ist es für mich so: Die armen Leute, die da einen Kleingarten haben, aber auf der anderen Seite sag ich so: Wir brauchen Arbeitsplätze.” Foto: Max Gilbert
Anne Regetzki: “Für die Arbeitsplätze finde ich es gut. Für die Kleingärtenbesitzer natürlich nicht, aber ich denke, der Arbeitsplatz geht vor.” Foto: Max Gilbert
Herr Bethge: “Ich habe mir da zu wenig Gedanken dazu gemacht. Ich weiß, dass es kontrovers diskutiert wird. Spontan würde ich sagen, dass der Verkauf nicht stattfinden soll. Es sei denn, die Stadt hat gute Gründe.” Foto: Max Gilbert