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Foto: SPD Hamburg
Direktkandidat Niels Annen gewinnt den Wahlkreis Eimsbüttel. Seine Partei muss jedoch herbe Verluste einstecken. Foto: SPD Hamburg
Bundestagswahl 2017

Wahlkreis Eimsbüttel: CDU stärkste Partei, Annen gewinnt Direktmandat

Die CDU bekommt die meisten Zweitstimmen, Niels Annen von der SPD gewinnt das Direktmandat im Wahlkreis Eimsbüttel. Insgesamt drei Eimsbütteler ziehen in den Bundestag ein.

Von Max Gilbert

Bei der Bundestagswahl 2017 ist die CDU mit 26,9% der Zweitstimmen stärkste Partei im Wahlkreis Eimsbüttel. Die SPD verliert gegenüber der Wahl vor vier Jahren 9,2% und kommt auf 22,2% der Zweitstimmen.

SPD nicht mehr stärkste Partei im Wahlkreis Eimsbüttel

Drittstärkste Kraft in Eimsbüttel sind die Grünen mit 17%. Die Linkspartei konnte mehr Wähler von sich überzeugen als vor vier Jahren – genau wie die FDP. Die Freien Demokraten konnten ihren Stimmenanteil im Vergleich zu 2013 mehr als verdoppeln. Für die Alternative für Deutschland stimmten 5,9 % der Eimsbütteler Wahlberechtigten.

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Quelle: Statistikamt Nord

Annen verteidigt Direktmandat, auch Kruse und Nastic in Berlin

Niels Annen von der SPD konnte sein Direktmandat im Bezirk Eimsbüttel verteidigen. Mit 31,6% der Stimmen konnte er sich gegen Rüdiger Kruse von der CDU (28,7%) durchsetzen. Beide Kandidaten mussten jedoch im Vergleich zur Bundestagswahl 2013 Stimmen abgeben. Rüdiger Kruse wird seine Arbeit als Abgeordneter in Berlin dennoch fortsetzen.

Über Platz zwei der Landesliste Hamburg zieht Kruse erneut in den Bundestag ein. Auch die Direktkandidatin der Linken, Zaklin Nastic, wird in der kommenden Legislaturperiode Eimsbüttel in Berlin vertreten. Sie zog ebenfalls über Platz zwei der Landesliste ihrer Partei in den Bundestag ein.

Ausreißer in den Stadtteilen

Im Stadtteil Eimsbüttel sind die Grünen mit 26,2% stärkste Partei. Die Linke kommt auf 20,3% der Stimmen und liegt damit vor SPD (19,6%) und CDU (17,7%). Auch in Hoheluft-West sind die Grünen mit 24,7% der Zweitstimmen die meistgewählte Partei.

Die FDP konnte in Harvestehude die meisten Eimsbütteler Wähler überzeugen: 19,2 % der Harvestehuder stimmten für die Freien Demokraten. Von allen Stadtteilen aus dem Wahlkreis Eimsbüttel bekam die AfD die meisten Stimmen in Eidelstedt. 10,9% der Wahlberechtigten Eidelstedter stimmten für die „Alternative für Deutschland“.

Insgesamt waren 192.399 Eimsbütteler zur Wahl aufgerufen. Am Sonntag gaben 81,1% der Eimsbütteler Bürgerinnen und Bürger ihre Stimme ab. Damit liegt die Wahlbeteiligung über dem Wert von 2013 (75,4%).

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Zwanzig Wahllokale müssen im Bezirk Eimsbüttel umziehen. Wer nicht vor Ort wählen will, kann ab heute online die Briefwahl beantragen.

Am vergangenen Donnerstag präsentierte Rüdiger Kruse sein neues Wahlkampfbüro in der Lappenbergsallee. Für die kommende Bundestagswahl setzt er auf das Thema Klimaschutz – im Gegensatz zur Bundespartei.

Bundestagswahlen 2021
Olaf Scholz besucht Eimsbüttel

Der ehemalige Hamburger Bürgermeister und derzeitige SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz besuchte am Donnerstag die Osterstraße. Er sprach mit Einzelhändlern vor Ort.

In der Osterstraße eröffnet ein „Nadi-Markt“. Wo früher „Schuhkay“ war, wird es fortan orientalische Produkte geben.

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