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Verlassene Orte: Diakoniekrankenhaus Alten Eichen Foto: Christoph Höhmann
Fotos: Christoph Höhmann
Alten Eichen

Das verlassene Krankenhaus

Das Diakoniekrankenhaus Alten Eichen ist 2011 vom Wördemanns Weg in Stellingen nach Eimsbüttel in den Neubau an der Hohen Weide gezogen. Zurückgeblieben ist das 44 Jahre alte Hospitalgebäude, das seitdem verlassen daliegt, und nach und nach von der Natur zurückerobert wird.

Von Gast

Alle paar Minuten wird die Stille von Flugzeugen unterbrochen, die nahezu greifbar über das ehemalige Krankenhaus Stellingen krachen, um kurz darauf in Fuhlsbüttel zu landen. Die Schallwellen der Triebwerke werden von den umliegenden Hauswänden noch einige Male hin und her geworfen, bis sie sich verlieren und nur noch der rauschende Wind in den Baumkronen zu hören ist.

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Seit drei Jahren verlassen

Im Februar 2011 ist die Diakonie Alten Eichen so der offizielle Name des Krankenhaus Stellingen in die Hohe Weide 17 nach Eimsbüttel umgezogen. Gleichzeitig mit den Häusern Bethanien und Elim. Ein Großumzug mit 6.500 Kartons und 300 Patienten. Jetzt ist im alten Gebäude am Wördemanns Weg niemand mehr. Verschlossene Türen, freie Parkplätze, ein leerer Anzeigenkasten und eine verwaiste Annahme bestimmen das Bild. Ein einsamer roter Knopf leuchtet auf der Konsole im Pförtnerhaus und kämpft um Aufmerksamkeit. Im Fahrstuhl brennt noch Licht, als wäre es ein Aufruf zum Mitfahren.

Vorhänge und Betten, Bilder und Akten erzählen stumm von einer anderen Welt zu einer anderen Zeit. Eingeschmissene Fenster klaffen wie Wunden eines Verletzten.
Auch wenn wild wuchernde Pflanzen das Gebäude in Besitz zu nehmen scheinen, auf dem Papier gehört es seit einiger Zeit dem benachbarten Medizinischen Versorgungszentrum Mathey & Schofer.

38 Jahre lang war Schwester Renate Oberin der Diakonie Anstalt. Sie kannte das Krankenhaus in- und auswendig, nicht zuletzt durch ihre Tätigkeit im Bauausschuss des 1970 fertig gestellten Gebäudes. „Es tut mir immer noch leid, dass das Krankenhaus fort ist“, sagt die pensionierte Diakonisse, die ihre Laufbahn noch in dem Vorgängerhaus in Altona begann. „Ich würde mir wünschen, dass hier etwas Passendes rein kommt. Alten Eichen muss erhalten bleiben!“

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Gastautor: Christoph Höhmann

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