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Kulturloses Eimsbüttel?

Beim zweiten „KOTTWITZTalk“ diskutierten Vertreter aus Politik und Kultur das Thema „Eimsbüttel – ein kulturloses Gebiet?“ Es wurden 90 Minuten mit vielen Fragen, Antworten und regem Austausch.

Von Nora Helbling
Moderator Stefan Wolfschütz sammelte Denkanstöße. Foto: Nora Helbling
Moderator Stefan Wolfschütz sammelte Denkanstöße. Foto: Nora Helbling

„Wir haben das Gefühl, es gibt ein Defizit. Auch im Vergleich mit den anderen Bezirken“, leitet Moderator Stefan Wolfschütz ein. Alle Plätze in der INSEL im Eppendorfer Weg sind belegt. Es geht um Kultur: Es gebe zu wenig Orte, wo kulturelle Angebote stattfinden können. Außerdem gebe Eimsbüttel deutlich weniger für Kultur aus als andere Bezirke.

Diskussionen mit dem Publikum

Auf dem Podium diskutierten Vertreter aus Politik und Kultur. Foto: Nora Helbling
Auf dem Podium diskutierten Vertreter aus Politik und Kultur. Foto: Nora Helbling

Nicht nur die Podiumsteilnehmer hatten etwas zu sagen. Im Publikum saßen junge und alte Künstler und Kulturinteressierte, die viel zu sagen hatten, und ein paar grundsätzliche Denkanstöße gaben: Wie wichtig ist Kultur für unsere soziale Gesundheit? Sollten Kulturangebote eine größere Breitenwirkung haben und nicht nur einen kleinen Kreis ansprechen? Also beispielsweise Kinder, Senioren und Migranten? Und wie soll Kunst überleben, wenn kein Raum zur Entfaltung geschaffen wird? Wie können junge Künstler in Eimsbüttel überleben, wenn der Wohnraum unbezahlbar wird?

Das Publikum diskutierte mit. Foto: Nora Helbling
Das Publikum diskutierte mit. Foto: Nora Helbling

Der KOTTWITZTalk fand nun schon zum zweiten Mal statt. Initiiert von der Kunstinitiative des Vereins KOTTWITZKeller ging es an diesem Abend um „Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Kunst und kulturellen Bildung im Stadtteil“.  

Ein Thema, für das 90 Minuten längst nicht ausreichen. Am Ende blieb das Gefühl, dass Eimsbüttel ein Bezirk mit noch zu wenig Angebot, aber enormen Potential ist.

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