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SC Victoria

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Der SC Victoria Hamburg will trotz des Abstiegs aus der Regionalliga Nord wieder oben angreifen. Für dieses Vorhaben schlug Sportdirektor Sven Piel ordentlich auf dem Transfermarkt zu.

Der SC Victoria verliert sein letztes Saisonspiel und steigt damit aus der Regionalliga Nord ab. Der letzte Auftritt vor eigenem Publikum gerät dabei zur Demütigung: mit 0:6 unterliegen die Spieler von der Hoheluft den Gästen vom BSV SW Rehden.

In einer ruppigen Partie gewann der FC Eintracht Norderstedt verdient mit 3:0 (1:0) gegen die Gäste aus Hamburg. Das Team vom SC Victoria brauchte eine Halbzeit, um die Strapazen der zwanzigminütigen Anreise abzustreifen und konnte nur phasenweise mithalten.

Ein spätes Gegentor hat dem SC Victoria im vorletzten Heimspiel der Regionalliga-Saison gegen den Goslarer SC eine bittere 0:1-Niederlage beschert. Die Chancen auf den Klassenerhalt haben sich aber absurderweise erhöht – durch Ereignisse, die abseits der Hoheluft an diesem Wochenende geschahen.

Gegen den HSV II noch gut mitgespielt, vom FC St. Pauli II mit 0:5 demontiert. Nach dem Debakel im Derby am Freitag geht es für den SC Victoria in den letzten drei Regionalligaspielen nur noch darum, Platz 17 zu verteidigen – und auf eine Verkettung glücklicher Umstände zu hoffen. Andernfalls droht der Abstieg in die Oberliga Hamburg.

Der SC Victoria spielt zu Hause gegen die U23 des HSV in einem äußerst chancenarmen Spiel 0:0. Nach der Partie zeigen sich die beiden Trainer mit dem einen Punkt zufrieden, ihre Mannschaften stecken damit aber weiterhin im Abstiegskampf der Regionalliga Nord.

In einem kämpferischen Pokalspiel auf Grand um 10.45 Uhr hat der Landesligist USC Paloma sensationell mit 2:1 gegen den Regionalligavertreter SC Victoria gewonnen und steht damit im Finale des Hamburger Verbandspokals. Die weißen Tauben aus Barmbek zeigten sich wesentlich weniger müde als der zwei Ligen höher angesiedelte Club von der Hoheluft, der zum ersten Mal überhaupt in seiner Geschichte ein Pflichtspiel gegen Paloma verlor.

Auswärts gibt es für Victoria in dieser Saison weiterhin wenig zu holen. Die Hamburger holten sich in Hannover eine deutliche 0:5-Klatsche ab. Dabei ist es manchmal nicht nur die eigene schwache Leistung, die es zu beklagen gilt, sondern die starke Leistung des Gegners, der man Lob zollen muss. Verantwortlich dafür ist der jüngste Trainer im Profifußball, Sören Osterland.

Im ersten Ligaheimspiel unter dem neu installierten Flutlicht holte der SC Victoria ein 1:1 gegen den Mitkonkurrenten im Abstiegskampf, den SV Wilhelmshaven. Zu wenig angesichts der Tabellensituation und der spielerischen Überlegenheit, die die Hamburger über weite Strecken der Partie zeigten. Zu viel, wenn man bedenkt, dass der von Kapitän Benny Hoose in der Nachspielzeit verwandelte Foulelfmeter zum Ausgleich einer Fehlentscheidung zu verdanken war.

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