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Moderator Joachim Kersten, die Direktorin der Staatsbibliothek, Gabriele Beger, und Preisträger Michael Kleeberg (v.l.n.r.) Foto: Dorothea Ahlers, Stabi

„Vaterjahre“ ist Hamburg-Buch des Jahres

Michael Kleebergs Roman „Vaterjahre“ ist das Hamburg-Buch des Jahres und damit Gewinner von „HamburgLesen 2015“. Der Preis der Staats- und Universitätsbibliothek (Stabi) Hamburg wurde am Freitag zum dritten Mal verliehen.

Von Julia Dziuba

„Vaterjahre“ bildet die Fortsetzung von Kleebergs 2007 erschienenem Roman „Karlmann“ um den Hamburger Protagonisten Charly Renn, der nun Familienvater ist und in einem typisch hanseatischen Traditionsunternehmen arbeitet – die Phase der Unsicherheit, des Suchens und Ausprobierens scheint vorbei – zumindest vordergründig.

Ulrich Greiner, Präsident des Vereins „Freie Akademie der Künste in Hamburg“ und einer der Jurymitglieder, erklärte in seiner Laudatio im Lichthof der Bibliothek, Kleeberg entwerfe in seinem Roman „ein Panorama unserer Gegenwart, in dem Hamburg nicht nur eine stellvertretende Rolle spielt, sondern zum Schauplatz des Typischen wird“.

Wertvolle Hamburg-Sammlung

Sechs weitere Titel waren für den mit 5.000 Euro dotierten Preis nominiert – allesamt Neulinge in der Hamburg-Sammlung der Stabi. „Der Preis macht uns den Wert dieser Sammlung und den Facettenreichtum unserer Stadt jährlich neu bewusst“, so Stabi-Direktorin Gabriele Beger, die Kleeberg im Beisein der zweiten Bürgermeisterin und Bildungssenatorin Katharina Fegebank den Preis überreichte.

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