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Nationalsozialismus

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Siebzig Menschen haben an die Massendeportationen der Nationalsozialisten aus Eimsbüttel erinnert. Eine Geschichte, die nicht in Vergessenheit geraten darf.

Die Ornamente an der Eimsbütteler Brücke erinnern an Hakenkreuze – mit dem Nationalsozialismus haben sie aber nichts zu tun. Nun will die SPD mit einer Infotafel aufklären.

Erst im Januar wurde er ersetzt, nun haben Unbekannte ihn erneut beschädigt: Der Stolperstein für Renata Rahel Drehmel in der Gärtnerstraße wurde mit Farbe beschmutzt.

Esther Bejarano und Erna de Vries sind zwei Überlebende des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz. 71 Jahre nach ihrer Befreiung sind sie nach Eimsbüttel gekommen, um gegen das Vergessen zu kämpfen.

Torkel S. Wächter hat in zwei Büchern das Schicksal seiner Großeltern aufgearbeitet. Gustav und Minna Wächter haben alles aufgegeben, um ihre Kinder vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu retten. Dafür mussten sie mit ihrem Leben bezahlen. Nun kehrt ihr Enkel zu seinen Wurzeln zurück.

Drei Jahre lang hat die Regionalhistorikerin Anke Schulz im Staatsarchiv Hamburg und anderen Archiven geforscht und Dokumente zusammengesucht. Sie belegen, wie die jüdische Familie von Salomon Bondy in Hamburg und dem damals noch nicht zur Hansestadt gehörenden Altona enteignet wurde. Im Eidelstedter Bürgerhaus legte sie am 28. April ihre Erkenntnisse dar.

Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Thomas Mann. Als schädlich und unerwünscht haben die Nazis ihre Bücher eingestuft, verboten und 1933 verbrannt. Eimsbüttel erinnert sich.

Seit 1933 ist der 1. Mai Tag der Arbeit. Eimsbüttel zeigte damals Flagge gegen die Nationalsozialisten.

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