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Eine Sprecherin der Telekom erklärt, wie man ihre Mitarbeiter erkennt. Symbolfoto: Telekom
Für die Telekom sind regelmäßig Berater unterwegs - auch in Eimsbüttel. Eine Sprecherin erklärt, wie man diese erkennt. Symbolfoto: Telekom
Polizei

Falsche Telekom-Mitarbeiter in Eimsbüttel unterwegs?

Echte Telekom-Mitarbeiter oder Betrüger? Darüber spekulierten am Wochenende mehrere Eimsbütteler, die Besuch an ihrer Haustür hatten. Was das Unternehmen und die Polizei raten.

Von Julia Haas

Mehrere Eimsbütteler berichten von angeblichen Telekom-Mitarbeitern, die am Samstag bei ihnen geklingelt haben. Und von einem mulmigen Gefühl, das dabei entstanden sei.

Unbekannter will in Wohnung

Im Lastropsweg habe ein Mann, der sich als Mitarbeiter der Telekom ausgab, darauf bestanden, sich den Router in der Wohnung ansehen zu müssen. So berichtet es ein Bewohner. Der Mann in Telekom-Kleidung hätte auf den Glasfaseranschluss hingewiesen, der in der Straße ausgebaut worden sei. Die Bewohner wussten nichts von diesem Ausbau. Als sie online die Verfügbarkeit für ihre Adresse überprüften, bestätigte sich das: Der Ausbau war dort noch nicht einmal geplant.

Schließlich entschieden sie sich, den Mann nicht in die Wohnung zu lassen – und auch nichts zu unterschreiben.

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Auf der Plattform nebenan.de berichtet eine Frau von einem ähnlichen Vorfall, der sich ebenfalls am Samstag ereignet haben soll. „Die sehen teuflisch echt telekomig aus, sind aber keine“, schreibt sie. Und: „Nicht reinlassen, nicht unterschreiben!“

Das sagt die Telekom

Ob es sich bei dem Mann um einen Telekom-Mitarbeiter oder einen Betrüger handelte, lässt sich nicht verifizieren. Der Polizei sind keine entsprechenden Vorfälle bekannt. Vonseiten der Telekom heißt es, dass am 14. Dezember tatsächlich Vertriebsmitarbeitende in Eimsbüttel unterwegs gewesen seien. Ob es sich dabei um den Mann handelte, der bei mehreren Eimsbüttelern ein komisches Gefühl hinterließ, ist nicht bekannt.

Die Direktvermarktung sei prinzipiell ein wichtiger Kanal für den Glasfaserausbau, so die Pressesprecherin. Die Beratungsgespräche fänden grundsätzlich an der Haustür statt. In die Wohnung dürften Berater nur, wenn sie dazu eingeladen werden.

Auch Beratungsgespräche außerhalb der Glasfaserausbaugebiete seien üblich. In diesen Fällen gehe es dann um Informationen zu Breitbandanschlüssen im bestehenden Netz.

Wie sind Betrüger zu erkennen?

Laut der Telekom-Sprecherin ist festgelegt, wie der Kundenkontakt ablaufen soll. Die Berater müssen Telekom-Kleidung tragen, einen Lichtbildausweis in Sichthöhe mit sich führen sowie ein Autorisierungsschreiben der Telekom bei sich haben. Wer sich unsicher ist, kann sich über eine Authentifizierungshotline informieren, ob die Berater tatsächlich im Auftrag der Telekom unterwegs sind. Die Nummer lautet bundesweit 0800 3309765. Auch über eine QR-Code auf dem Lichtbildausweis der Berater sei eine Identifizierung möglich.

Diese Tipps gibt die Polizei

Der Polizei sind in diesem Jahr nur wenige Vorfälle im Zusammenhang mit dem Phänomen „Telekom“ bekannt. Ein Polizeisprecher sagte den Eimsbütteler Nachrichten, die Zahl der Vorfälle liege im einstelligen Bereich. Die Betrugsmaschen an der Haustür seien jedoch vielfältig – von falschen Handwerkern über durstige Menschen, die um ein Glas Wasser bitten, bis hin zu Unbekannten, die nach Zettel und Stift fragen, um eine Nachricht für den Nachbarn zu hinterlassen

Wer fremde Menschen in die eigene Wohnung lasse, könne schnell die Kontrolle über die Situation verlieren, so ein Polizeisprecher. Er rät deswegen, sich nicht unter Druck setzen zu lassen und die angebliche Geschichte zu hinterfragen. Im Zweifel sollten sich Betroffene Hilfe von Nachbarn, Freunden oder Verwandten holen, bevor sie jemanden in ihre Wohnung lassen.

Im Notfall die Polizei rufen

Weiter empfiehlt die Polizei, sich einen Dienstausweis immer auch in Verbindung mit dem Personalausweis zeigen zu lassen. Auch sei es ratsam, das zuständige Unternehmen zu kontaktieren, um den Sachverhalt zu hinterfragen. Wer sich auf solche Fälle vorbereiten möchte, kann sich bei der Polizei eine Broschüre abholen, die die Dienstausweise der wichtigsten Hamburger Unternehmen abbildet und gleichzeitig Möglichkeiten angibt, diese zu erreichen.

Und im Notfall gilt immer: Die Polizei unter 110 anrufen.


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