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Yoga für Knackis

Yoga in Eimsbüttel? Ja klar! Yoga im Gefängnis? Eher ungewöhnlich. Die Eimsbütteler Nachrichten haben einen besonderen Workshop in der Emilienstraße mit der Kamera begleitet.

Von Ada von der Decken

Yoga in Eimsbüttel. Keine Frage, das passt zusammen. Die Yoga-Studio-Dichte ist hoch. Das Programm ist vielseitig und treibt Blüten wie Aerial-Yoga (Schaukel-Yoga) und Bikram Yoga (Schwitz-Yoga). Alles, was das Herz  junger gesundheitsbewusster Eimsbüttelerinnen zwischen Bio-Shopping im Basic-Markt und „Quality-Time“ mit dem Partner höher schlagen lässt.

Aber Yoga im Knast? Das ist schon ungewöhnlicher! In Eimsbüttel haben sich an einem Herbstwochenende Yoga-Lehrer aus verschiedenen Ländern für einen Workshop getroffen. Es ging darum, Achtsamkeitstraining in Gefängnisse zu bringen.

Workshop in Eimsbüttel

Yoga-Lehrerin Simone Brenner hat den Workshop im Studio 78 in der Emilienstraße organisiert. Sie holte Trainer James Fox aus den USA als Dozenten. Er hat in Kalifornien im San Quentin State Prison ein Yoga-Projekt gegründet. Dort hat er  Yoga-Kurse in Gefängnissen etabliert.

Dieter Gurkasch vom Verein YuMiG und zwei weitere ehemaligen „Knackis“ berichteten von ihren Erfahrungen mit Yoga im Gefängnis. Wann kann ich Yoga üben? Welche Probleme bestehen?

Unser Video gibt einen kleinen Einblick in ein besonderes Seminar in Eimsbüttel:

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