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Frauen haben gewaltsame Auseinandersetzung nach Vorlesung über antijüdische Gewalt. Foto: Fabian Hennig
Zwischen zwei Frauen kam es nach einer Vorlesung über Judenfeindlichkeit zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung. Symbolfoto: Fabian Hennig
Antisemitismus

Nach Vorlesung zu Antisemitismus: Schläge und Bisse an Universität

Zwischen zwei Frauen ist nach einer Vorlesung über Judenfeindlichkeit ein Streit ausgebrochen. Eine 56-Jährige wurde ins Gesicht geschlagen. Was bekannt ist.

Von Alexis Milne

An der Universität Hamburg ist eine Frau angegriffen worden. Der Vorfall ereignete sich am Mittwochabend nach einer Vorlesung über Judenfeindlichkeit. Die Polizei vermutet eine politische Motivation.

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Bisse, Schläge und Tritte

Wie die Polizei mitteilte, besuchte eine 56-jährige Frau die Vorlesung „Judenfeindlichkeit, Antisemitismus, Antizionismus – aktualisierte Formen antijüdischer Gewalt“ an der Universität Hamburg, die von ihrem Ehemann gehalten wurde. Während der Vorlesung sei es zu Störungen und Zwischenrufen gekommen.

Nach der Veranstaltung sei die 56-Jährige mit einigen Frauen aus dem Publikum in einen Streit geraten, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Im Zuge dessen habe eine 26-jährige Frau die 56-Jährige plötzlich angegriffen und ihr ins Gesicht geschlagen. „Diese setzte sich offenbar zur Wehr, indem sie nach der Angreiferin trat und sie biss.” 

Gegen beide Frauen läuft nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung.

Reaktion der Universität

Die Universität Hamburg hat die 26-Jährige nach eigenen Angaben angezeigt und ihr ein unbefristetes Hausverbot erteilt. Sie sei keine Studentin der Universität.

Universitätspräsident Hauke Heekeren zeigte sich am Tag nach dem Vorfall erschüttert: „Wir verurteilen diese antisemitische Gewalttat aufs Schärfste.” 

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Die Universität Hamburg bekämpfe Antisemitismus und gehe entschieden dagegen vor. Der Vorfall sei absolut inakzeptabel und abscheulich, heißt es in einer Erklärung. Die Tat müsse nun von den Sicherheitsbehörden aufgeklärt werden. „Hochschulen müssen Orte sein, an denen Studierende, Mitarbeitende und Gäste ohne Wenn und Aber sicher sind.“


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