Anzeige
Aktualisiere Standort ...
Standort konnte nicht ermittelt werden. Aktiviere deine Standortfreigabe.
Standort wurde erfolgreich ermittelt.
Die Geflüchtetenunterkunft Sophienterrasse schließt mit Beginn der Hamburger Sommerferien. Die Linksfraktion kritisiert den Ablauf der Umzüge. Foto: Frieda Stadtlander
Die Geflüchtetenunterkunft Sophienterrasse schließt mit Beginn der Hamburger Sommerferien. Archivfoto: Frieda Stadtlander
Die Linke

Geflüchtetenunterkunft Sophienterrasse: Kritik an Umzügen

Nach zehn Jahren wird die Geflüchtetenunterkunft Sophienterrasse geschlossen. Die Linksfraktion spricht von einer mangelnden Unterstützung für Familien und Menschen mit Behinderungen.

Von Teresa Runge

Zum Beginn der Sommerferien müssen alle Bewohner die Geflüchtetenunterkunft Sophienterrasse verlassen. Damit beendet die Stadt nach rund zehn Jahren die Nutzung des Gebäudes als Unterkunft für geflüchtete Menschen. Die Bewohner ziehen größtenteils in andere städtische Einrichtungen. Was nach dem Auszug mit dem Gebäude passiert, ist noch unklar.

Über die Schließung der Einrichtung wurde lange diskutiert. Gespräche über eine Verlängerung blieben erfolglos. Auf eine Anfrage der fluchtpolitischen Sprecherin der Hamburger Linksfraktion, Carola Ensslen, gab der Senat an, dass Ende Juni noch 97 Menschen in dem Gebäude lebten. Dabei handelte es sich ausschließlich um Familien mit Kindern. Zuvor wurden 57 Personen in andere Unterkünfte für Geflüchtete untergebracht. Vier weitere Menschen konnten privaten Wohnraum finden.

Die neuen Unterkünfte

Der Betreiber der Unterkunft, Fördern & Wohnen, ist für die Koordinierung der Umzüge verantwortlich. Familien mit Schul- und Kita-Kindern wurden in verschiedenen Unterkünften im Stadtgebiet untergebracht, beispielsweise in der Wichmannstraße und im Mundsburg Tower.

Anzeige

Laut Senat wurde bei der Verlegung auf Sozialverträglichkeit geachtet. Dabei seien Kriterien wie Familiengröße, Ort der Arbeitsstellen sowie Standorte von Kitas, Schulen und Fachärzten berücksichtigt worden. Die letzten Bewohner müssen bis zum 27. Juli ausziehen. Dann haben die Hamburger Sommerferien begonnen. Hintergrund war, dass Familien mit schulpflichtigen Kindern bis zum Ende des Schuljahres in der Unterkunft bleiben können.

Kritik durch Linksfraktion

Kritik am Ablauf der Umzüge kommt von Carola Ensslen. Sie wirft dem Senat vor, die Umzugssituation zu beschönigen. Insbesondere Schul- und Kitawechsel würden nicht ausreichend begleitet. Auch Menschen mit Behinderung erhielten nicht den erforderlichen Beistand, so Ensslen.

Carola Ensslen fordert eine grundlegende Änderung der Migrationspolitik: „Wir brauchen dringend eine Kehrtwende in der Migrationspolitik weg von der Ressourcenverschwendung für Grenzsicherung hin zu einer menschenwürdigen Versorgung von Geflüchteten“.

Was passiert mit dem Grundstück

Was nach der Schließung mit dem Grundstück passiert, ist noch unklar. Der Senat arbeite an einer Machbarkeitsstudie für einen möglichen Neubau von Wohnraum. Eine Abrissgenehmigung für das alte Gebäude liege bisher nicht vor.


lokal. unabhängig. unbestechlich.

Eimsbüttel+

Eimsbüttel+ Mitglied werden:

Mit Eimsbüttel+ hast du Zugriff auf alle Plus-Inhalte der Eimsbütteler Nachrichten. Zudem erhältst du exklusive Angebote, Deals und Rabatte von unseren Partnern.


Eimsbüttel+

Weiterlesen

Magazin #41
Ohne Grenzen

Minsk oder Marseille – was liegt näher an Hamburg? Geografisch herrscht Gleichstand. Gefühlsmäßig sieht es oft anders aus. Noch immer. Ein Eimsbütteler Verein will das seit über 30 Jahren ändern – und sucht dafür Unterstützerinnen und Unterstützer.

Das perfekte Geschenk existiert nicht? Doch, zumindest für Eimsbütteler. Verschenke jetzt eine Eimsbüttel+ Mitgliedschaft und erhalte eine zweite Online-Mitgliedschaft gratis dazu.

Rund um Silvester kommt es in Hamburg immer wieder zu Belastungen für Anwohnende und Rettungskräfte. Volt ruft deshalb dazu auf, gefährliche Stellen und geeignete Feuerwerkszonen auf einer Mitmachkarte zu markieren.

Über eineinhalb Jahre war sie geschlossen, nun öffnet die Kindertagesstätte Schmusebacke in der Osterstraße 17 wieder ihre Pforten. Ab 1. Juli 2025 betreut ein neues Team
aus Erzieherinnen und Erziehern bis zu 48 Kinder in drei Gruppen.

-
Neu im Stadtteilportal
Erdkorn Bio-Supermarkt

Hoheluftchaussee 69-75
20253 Hamburg

Eimsbüttel+

Stromtarif-Banner

Gratis für 1 Jahr

Lese ein Jahr gratis Eimsbüttel+ beim Wechsel zu Eimsbüttel Strom.*

*Nur für Neukunden Wechseln und Prämie sichern