Sind diese Raupen ein Grund zur Sorge?
Zuletzt waren mehr Bäume von Eichenprozessionsspinnern befallen als in den Vorjahren. Das Bezirksamt setzt auf unterschiedliche Verfahren zur Beseitigung.
Von Angela WoyciechowskiIm Jahr 2025 wurden 18 Bäume im Bezirk Eimsbüttel wegen des Eichenprozessionsspinners behandelt. Das geht aus einer Anfrage der Eimsbütteler SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung hervor, die vom Bezirksamt beantwortet wurde.
Bezirksamt: Mehr Bäume behandelt
Der Antwort des Bezirksamtes zufolge wurde 2024 ein Baum behandelt, 2023 keiner. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Gabor Gottlieb sagt dazu: „Die Antwort des Bezirksamts gibt keinen Anlass zu Alarmismus, macht aber deutlich, dass der Bezirk die weitere Entwicklung aufmerksam beobachten sollte.”
Die Raupen können Hautreizungen, allergische Reaktionen und Atemwegsbeschwerden auslösen. Daher sei der Umgang mit Befall an stark frequentierten Orten wie Spielplätzen, Kitas, Schulen und Grünanlagen besonders relevant, so die SPD-Fraktion.
Eichenprozessionsspinner geben „keinen Anlass zu Alarmismus”
Nach Angaben des Bezirksamtes werden die Raupen im Bezirk durch mechanisches Absaugen und das sogenannte Catefix-Verfahren bekämpft, bei dem die Nester der Raupen verklebt werden.
Sollte die Zahl der befallenen Bäume weiter steigen, müsse der Bezirk im Blick behalten, wo Befall auftritt, wie frühzeitig reagiert wird und wie Bürgerinnen und Bürger informiert werden, so Gottlieb.
Umgang mit Eichenprozessionsspinnern
Bei einem Befall auf privaten Grundstücken sind die jeweiligen Eigentümerinnen und Eigentümer dafür verantwortlich, die Raupen durch eine Fachfirma entfernen zu lassen. Das Pflanzenschutzamt berät dazu telefonisch unter 040 428415220. Befall auf öffentlichem Grund kann telefonisch unter 040 428280 oder per E-Mail an eichenprozessionsspinner@service.hamburg.de gemeldet werden.
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