Aufstieg in Regionalliga möglich: Neue Heimstätte für ETV gefunden
Es war ein großes Bangen: Bis vor kurzem war nicht klar, ob die Oberligamannschaft des ETV die Voraussetzungen für einen möglichen Regionalligaaufstieg erfüllen könnte. Denn: Das passende Stadion fehlte. Nun ist eine Lösung in Sicht.
Von Angela WoyciechowskiIn den kommenden Tagen bestreitet die Fußball-Oberligamannschaft des ETV die Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord. Um aufzusteigen, bedarf es jedoch nicht nur sportlicher Leistungen, auch andere Voraussetzungen müssen erfüllt sein – zum Beispiel eine geeignete Heimstätte. Dem ETV fehlte diese zuletzt. Inzwischen ist eine Lösung gefunden; wenn auch nicht im Bezirk. Der Sportpark Hinschenfelde des TSV Wandsetal in Wandsbek soll im Falle eines Aufstiegs zur Heimspielstätte werden.
Warum kein Stadion in Eimsbüttel?
Das Stadion im Sportpark Eimsbüttel, welches dem ETV in der Regionalliga-Saison 2023/24 als Heimstätte diente, wurde vor zwei Jahren abgerissen und bislang nicht ersetzt. In einer Pressemitteilung des ETV heißt es: „Im Bezirk Eimsbüttel steht aktuell kein regionalligataugliches Stadion zur Verfügung.“ Nach intensiver und schwieriger Suche sei man in Wandsbek fündig geworden.
Laut Frank Fechner, erster Vorsitzender des ETV, stehen in Hamburg kaum Stadien auf Regionalliganiveau zur Verfügung. Auch das neue Stadion im Sportpark Eimsbüttel wird wohl nicht regionalligatauglich sein. Der Neubau des Stadions hat laut einem Sprecher des Bezirksamts Eimsbüttel im Mai begonnen. Die Fertigstellung ist für Sommer 2027 geplant. Die bisherige genehmigte Planung gehe von rund 1.600 Plätzen aus. „Eine Erweiterung wäre aus unserer Sicht nicht nur baulich schwierig, sondern müsste auch erst komplett neu geplant, finanziert und genehmigt werden“, so der Sprecher. Neuen Regeln zufolge müssten regionalligataugliche Stadien künftig aber mindestens 2.500 Plätze haben, wie das Hamburger Abendblatt berichtete.
Heimspielstätte gesichert – aber reicht das?
Der ETV sei dankbar, nach langer Suche eine Heimspielstätte für eine potenzielle Regionalligasaison gefunden zu haben, heißt es in einem Statement. Ganz zufrieden scheint der Eimsbütteler Verein mit der Situation in Hamburg jedoch nicht: “Wir wünschen uns von einer sportbegeisterten Stadt wie Hamburg eine entsprechende Infrastruktur und Sportstätten, die Leistungssport möglich machen.”
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