Weniger Beton, mehr Grün: Hier pflastern Schüler ab
Schülerinnen und Schüler des Wilhelm-Gymnasiums in Harvestehude haben an einer Abpflaster-Aktion teilgenommen. Circa fünf Quadratmeter wurden entsiegelt.
Von Angela WoyciechowskiEs wurden schwere Steine gehievt, Erde geschippt und neue Blumen gepflanzt: Am internationalen Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt haben sich rund 20 Schüler und Schülerinnen mit ihrem Lehrer David Elle am Wilhelm-Gymnasium zusammengetan, um dort den Boden von Beton zu befreien und durch Grünes zu ersetzen. In der Vergangenheit konnten so schon einige Flächen auf dem Schulinnenhof entsiegelt werden – laut Elle schätzungsweise 150 Quadratmeter. „Wir versuchen alles, was geht, herauszuholen“, sagt er.
Wer holt sich die „Goldene Gießkanne“?
Mit ihrer Aktion nehmen die Schüler an dem Wettbewerb „Hamburgs Schulen abpflastern“ teil. Hierbei treten Bildungseinrichtungen in Hamburg gegeneinander an. Wer am meisten abgepflastert hat, bekommt im November von Senatorin Katharina Fegebank die „Goldene Gießkanne“ verliehen.
Insgesamt gibt es vier größere Initiativen, die sich dem Thema Abpflastern widmen. Im vergangenen Jahr startete der Wettbewerb „Hamburg abpflastern“ der BUKEA (Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft). Daraus entwickelte sich dann „Hamburgs Schulen abpflastern“. Bundesweit gibt es zwei weitere Initiativen: „Jugend pflastert ab“ und einen Wettbewerb der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung Koblenz. Alle haben ein Ziel: Mit ihrem Engagement zu zeigen, dass Klimaanpassung und Umweltbildung direkt vor der eigenen Tür beginnen können.
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