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Sophienterrasse

Im Januar haben die ersten Geflüchteten das ehemalige Kreiswehrersatzamt in Harvestehude bezogen. Im Vorfeld gab es viel Aufregung um den Standort, Nachbarn erwirkten einen Baustopp. Gleichzeitig wollten mehr als 200 Ehrenamtliche helfen. Wie läuft es ein halbes Jahr nach der Eröffnung? Ein Besuch in der Flüchtlingsunterkunft an der Sophienterrasse.

Mitte nächster Woche sollen die ersten Flüchtlinge in die Unterkunft an der Sophienterrasse einziehen. Die Unterkunft in Hamburg-Harvestehude galt lange Zeit als fraglich, weil einige Anwohner die Flüchtlinge nicht in ihrem Stadtteil haben wollten. Nun kann der Betrieb aufgenommen werden.

Der Streit um die Flüchtlingsunterkunft Sophienterrasse ist seit September beendet. In zwei Wochen nun sollen die Menschen, um die im letzten Jahr so viel verhandelt wurde, nach Harvestehude kommen. Der Betreiber der Unterkunft, Fördern und Wohnen (f&w), gibt erste Details zum Einzug der Flüchtlinge bekannt.

Der Verein Flüchtlingshilfe Harvestehude (FHH) hat am Mittwochabend zusammen mit Fördern und Wohnen über die Fortschritte der Unterkunft Sophienterrasse informiert. Von den Grundrissen bis zum Freizeitangebot wurde der aktuelle Stand der Dinge präsentiert.

Der Nutzung der Sophienterrasse als Flüchtlingsunterkunft steht nichts mehr im Wege: Stadt und klagende Anwohner haben heute einen Vergleichsvertrag unterzeichnet.

Die Auseinandersetzung um die Unterbringung von Flüchtlingen in Harvestehude ging bis vor das Oberverwaltungsgericht. Jetzt sind Stadt und Anwohner kurz vor einer Einigung.

Am Freitagabend hat nicht nur Helene Fischer im Umkreis des Volksparks getanzt. Knapp 800 Meter weiter neben dem Durchreiseplatz Braun bewegte sich auch das Schwabinggrad Ballett rhythmisch zur Musik. Gemeinsam mit Mitgliedern der Lampedusa-Gruppe machten die Künstler auf die Lage der Menschen in der Flüchtlingsunterkunft Schnackenburgallee aufmerksam.

Das Oberverwaltungsgericht hat am vergangenen Montag den Baustopp der geplanten Flüchtlingsunterkunft in der Sophienterrasse bestätigt. Eine Niederlage für das Bezirksamt Eimsbüttel. Vor allem aber verlängert das Urteil die Wartezeit für die Flüchtlinge, die das ehemalige Kreiswehrersatzamt beziehen sollten. Wie lang wird sich der Streit zwischen Anwohnern und Stadt noch hinziehen? Und: Wie ist die Stimmung in Harvestehude? Wir haben nachgefragt.

Das Oberverwaltungsgericht hat den Baustopp für die Flüchtlingsunterkunft in der Sophienterrasse bestätigt. Drei Anwohner hatten gegen die Unterbringung der Flüchtlinge im ehemaligen Kreiswehrersatzamt geklagt und am Montag in zweiter Instanz recht bekommen.

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