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Flüchtlingsunterkunft in Harvestehude eröffnet

Mitte nächster Woche sollen die ersten Flüchtlinge in die Unterkunft an der Sophienterrasse einziehen. Die Unterkunft in Hamburg-Harvestehude galt lange Zeit als fraglich, weil einige Anwohner die Flüchtlinge nicht in ihrem Stadtteil haben wollten. Nun kann der Betrieb aufgenommen werden.

Von Fabian Hennig

Das Interesse an der Begehung der Flüchtlingsunterkunft in Harvestehude war groß. Die Räumlichkeiten waren gut gefüllt mit Besuchern. Noch bis letzten November hatten drei Anwohner einen Baustopp verfügt. Stadt und Kläger konnten sich letztlich auf eine Lösung einigen. Insgesamt sechs Monate hat der Umbau gedauert und schätzungsweise 2,8 Millionen Euro gekostet. Veranschlagt waren gut 4,8 Millionen Euro.

Ab nächster Woche kommen die neuen Nachbarn

Ab Mitte der kommenden Woche werden die ersten 50 Flüchtlinge in die Unterkunft einziehen. In den nächsten zwei Wochen werden dann die restlichen 140 Plätze belegt. In 23 Wohnsektionen, die jeweils einer Wohnung mit Küche und Bad gleichkommen, können sich 8 bis 18 Flüchtlinge einrichten. Wie die Flüchtlinge auf die Betten aufgeteilt werden, steht zwar noch nicht fest; Familien sollen aber auf jeden Fall zusammenbleiben können. Mit einer Teeküche und einem Veranstaltungsraum werden den Flüchtlingen sogenannte Sozialflächen zu Verfügung gestellt.

Den vielen Fragen der Journalisten und Anwohner standen viele Fachleute Rede und Antwort. Neben dem Geschäftsführer von Fördern und Wohnen Dr. Rembert Vaerst waren auch Barbara Strauß vom Bezirksamt Eimsbüttel, die Leiterin Caroline Smolny, das Architekten-Team des Projekts und Polizisten aus dem Stadtteil zugegen. Die Flüchtlingshilfe Harvestehude e.V. koordiniert die ehrenamtlichen Helfer und organisiert verschiedene Aktivitäten wie Kinderbetreuung, Hausaufgabenhilfe, Freizeitangebote und Deutschunterricht.

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