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Aufgrund von Restarabeiten fanden in den neuen Uni-Gebäuden bisher nur wenig Lehrbetrieb statt. Foto: Rainer Wiemers
Aufgrund von Restarbeiten fand in den neuen Uni-Gebäuden in der Bundesstraße bisher nur wenig Lehrbetrieb statt. Foto: Rainer Wiemers
Universität Hamburg

Drei Monate nach Eröffnung: Bisher kaum Lehrveranstaltungen in neuen Gebäuden

Im April hat die Universität Hamburg zwei neue Gebäude in der Bundesstraße eröffnet. Bisher fanden dort aber nur vier Lehrveranstaltungen statt. Warum?

Von Julia Haas

Nach mehreren Verzögerungen war es im April so weit: Das MIN-Forum und das Haus der Informatik in der Bundesstraße wurden eingeweiht. Damals hieß es von der Universität Hamburg, die Gebäude sollen sich in den kommenden Wochen und Monaten füllen.

Lehrveranstaltungen fanden in den Universitätsgebäuden bisher jedoch kaum statt.

Staub und Lärm verhindern Lehre

Von insgesamt 210 geplanten Lehrveranstaltungen seien nur vier in den neuen Räumen durchgeführt worden. Das geht aus einer Kleinen Anfrage der CDU-Abgeordneten Anna-Elisabeth von Treuenfels-Frowein an den Hamburger Senat hervor. Sie hatte sich nach dem aktuellen Nutzungsstand der Universitätsgebäude erkundigt.

Vom Senat heißt es: Das MIN-Forum und das Haus der Informatik sind baulich fertiggestellt, abgenommen und in Nutzung. Restarbeiten, die mit Staub und Lärm einhergingen, sowie fehlende Medientechnik hätten einen störungsfreien Lehrbetrieb in einzelnen Räumen jedoch verhindert.

Alle Räume zum Wintersemester nutzbar?

Als die Gebäude im April eröffnet wurden, scheint es noch bauliche Mängel gegeben zu haben. Insgesamt 46 Räume konnten nach Angaben des Senats deswegen nicht genutzt werden. Drei weitere Räume seien noch nicht fertiggestellt und in 15 Räumen hätten organisatorische Gründe wie fehlende Medientechnik zum Leerstand geführt.

Insgesamt umfassen das MIN-Forum und das Haus der Informatik 697 Räume, heißt es vom Senat. Bis Oktober sollen alle nutzbar sein. Der Fachbereich Informatik sei bereits vollständig umgezogen.

Beim geplanten Café Informatikum herrscht weiterhin Stillstand – bis auf Weiteres soll das auch so bleiben. Dahinter stehe eine unternehmerische Entscheidung des Studienwerks.


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