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Der Mann wurde leblos in seiner Wohnung in der Julius-Vosseler-Straße aufgefunden. Foto: Polizei Hamburg / Fabian Hennig
Haftbefehl

Mord an Rentner in Lokstedt: Lebensgefährtin verhaftet

Im Fall um den ermordeten Adolf Prawitt hat die Polizei am Montagnachmittag eine 37-jährige Frau verhaftet. Dabei handelt es sich um die Lebensgefährtin des Opfers.

Von Marianne Bruhns
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Rund zwei Wochen nach dem Tod des 80-jährigen Adolf Prawitt haben Beamte der Mordkommission seine Lebensgefährtin festgenommen. Die Polizisten trafen die 37-jährige Frau in ihrer Wohnung in Bergedorf an. Sie wird des Mordes an ihrem Lebensgefährten bezichtigt. Die Polizei fand weitere Beweismittel in ihrer Wohnung.

Zeugenaufruf bestätigt Ermittlungen

Der 80-Jährige wurde am 4. April tot in seiner Wohnung in der Julius-Vosseler-Straße aufgefunden. Laut Polizei wies die Obduktion auf einen gewaltsamen Tod des Mannes hin: Er starb durch Gewalteinwirkung gegen seinen Kopf und Hals.

In einem Zeugenaufruf bat die Mordkommission um Mithilfe bei der Aufklärung des möglichen Tötungsdelikts. Die eingehenden Hinweise deuteten auf die Lebensgefährtin des Mannes hin. Auch die Ermittlungen der Polizei führten zu der Frau: „Die deutlich jüngere Lebensgefährtin des Getöteten rückte in den Fokus der Beamten“, so die Pressesprecherin der Polizei.

Haftbefehl wegen Mordes

Die Staatsanwaltschaft beantragte einen Haftbefehl gegen die Frau. Zusätzlich wurde ein Durchsuchungsbeschluss erlassen. Nachdem Beamte die 37-Jährige verhafteten, stellten Ermittler weitere Beweismittel in der Wohnung sicher. Die Ermittlungen dauern an.


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