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Matthias Pätzold und Harald Kother. Foto: KulturTours
Reise

Reise mit Stil

Schon Tucholsky wusste: „Umwege erweitern die Ortskenntnis“. Warum nicht mal einen Umweg über „KulturTours“ nehmen. Zu Besuch bei einem etwas anderen Reisebüro.

Von Nele Deutschmann

Anders als bei herkömmlichen Reisebüros sucht man Pauschalreisen an den Strand und Sommer, Sonne, Badespaß bei KulturTours vergeblich. Das kleine Reisebüro in der Bogenstraße hat sich ganz der Vermittlung und Durchführung von Reisen zu kulturellen Highlights verschrieben.

Keine „Warmwasserbadeziele“ mehr

Geführt wird KulturTours von Harald Kother und Matthias Pätzold. Kother kommt ursprünglich aus dem Journalismus. Nach einem Volontariat bei Gruner + Jahr, das er im Jahr 2002 – gerade in der Zeit der ersten großen Medienkrise, wie er erzählt – beendete, begann er frei bei einem der ersten Onlinereisebüros und Onlinereisemagazine zu arbeiten.

„Ich fand es super, weil ich so natürlich auch ein bisschen durch die Welt gurken konnte“, berichtet er. Allerdings wurde bald klar, dass dieser Job nicht dazu geeignet war, seinen Lebensunterhalt dauerhaft zu bestreiten. Außerdem hatte er es satt, über die typischen „Warmwasserbadeziele“ schreiben. Er wollte zu seinen ursprünglichen Wurzeln zurück, denn Kother hatte Kulturwissenschaften studiert.

Eine Idee ist geboren

So war die Idee geboren: Ein Onlineportal speziell für Kulturreisen sollte es werden. Kother machte sich auf die Suche nach jemandem, der diese Idee mit ihm gestalten konnte. Diesen fand er über das Absolventennetzwerk seines Studienprogramms: Matthias Pätzold, der zum damaligen Zeitpunkt für die Konzertproduktion FKP Scorpio arbeitete. Wie auch sein heutiger Geschäftspartner Kother hat Pätzold Kulturwissenschaften in Hildesheim studiert und beide kannten sich bereits aus gemeinsamen Projekten während ihrer Studienzeit. „Dann haben wir erstmal einen Businessplan erstellt und einfach mal angefangen“, erzählt Kother.

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Angela Anzi Hilfestellung an Objekten 2 2015. Foto: Hayo Heye

Drei Eimsbüttelerinnen gewinnen Kunststipendium

Die Behörde für Kultur und Medien hat zehn Arbeitsstipendien für bildene Künstler aus Hamburg vergeben. Auch drei Eimsbütteler Künstlerinnen gewannen die Auszeichnung für besonders herausragende künstlerische Arbeit.

Zunächst arbeiteten sie mit Reiseveranstaltern zusammen und stellten deren Reisen auf ihr Portal, bekamen Agenturverträge und schrieben parallel dazu redaktionelle Beiträge zu den Reisezielen. Es war die Zeit der ersten Blogs.

Vom Reiseportal zum Reiseveranstalter

Und sie merkten: Die Themen interessierten die Leute. Immer mehr Anfragen kamen, wie man denn eine Reise zu den in den Beträgen beschriebenen Orten machen könnte. „Wir stellten fest: Es gibt kulturelle Reisethemen, die gar nicht von bestehenden Reiseveranstaltern abgedeckt werden. Und was macht man, wenn ein Kunde fragt: Wie komme ich dahin? Man organisiert es.“ So wurden sie schnell selbst zu einem Reiseveranstalter.

Mittlerweile bieten sie zum einen bereits fertig konzipierte Reisepakete an und zum anderen reagieren sie auf Anfragen von Kunden und nutzen diese als Inspiration, um neue Reisen zu planen – immer mit dem Anspruch, Kultur zu erleben. Anfragen nach reinen Strandurlauben bearbeiten sie mittlerweile nicht mehr. Die meisten Reiseziele finden sich dabei in Europa, aber auch ein Angebot für Myanmar gibt es beispielsweise. Zusammen mit einem befreundeten Fotografen und Myanmar-Kenner hat KulturTours eine Fotoreise durch das Land zusammengestellt.

KulturTours – Galerie & Reisen

Auch vor Ort kann man übrigens Kultur erleben. Ihre Büroräume stellen Kother und Pätzold zeitgenössischen Hamburger Künstlern als Galerie zur Verfügung. Regelmäßig werden kleine Ausstellungen gezeigt, die alle drei bis vier Monate wechseln. Das mache Spaß und sei natürlich auch ein Thema zur Kundenbindung. Es seien alles Künstler, die sich bemühen, sich künstlerisch zu entwickeln und Akzente zu setzen. Zum jetzigen Zeitpunkt kann man eine Ausstellung Andreas Jackels mit dem Titel „Lichterlei – Gold“ entdecken.

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