Stiller Protest gegen AfD-Veranstaltung in Eimsbüttel
Rund zehn Polizisten sichern die AfD-Veranstaltung im Hamburg-Haus. Foto: Niklas Heiden
Hamburg-Haus

Stiller Protest gegen AfD-Veranstaltung in Eimsbüttel

Die Polizei hat am Donnerstagabend eine AfD-Veranstaltung in Eimsbüttel mit zehn Beamten gesichert. Zu dem Diskussionsabend im Hamburg-Haus waren 15 Besucher und 14 Gegendemonstranten erschienen.

Dabei verlief der Protest gegen die AfD-Veranstaltung nach Angaben der Polizei friedlich. Die Beamten erstatteten lediglich Anzeige, weil die AfD-Gegner ihre Versammlung nicht im Vorfeld angemeldet hatten. Dies holten die Aktivisten vor Ort nach. Nach rund 15 Minuten verließen die Demonstranten laut Polizeiangaben freiwillig den Versammlungsort vor dem Hamburg-Haus.

AfD-Gegner zeigen vor dem Hamburg-Haus Flagge. Foto: Niklas Heiden

Polizei zeigt vorsorglich Präsenz bei AfD-Veranstaltung

Die Polizei hatte sich nach eigenen Angaben vorsorglich entschieden, die Veranstaltung abzusichern, weil bei Treffen der AfD mit Zwischenfällen zu rechnen sei. Ob es das war, was der AfD-Kandidat für die Bürgerschaftswahl 2015, Daryuch Bahramsoltani, mit seinem Ruf nach mehr Polizeipräsenz meinte?

Die 15 Teilnehmer der Veranstaltung widmeten sich in der Folge ungestört den Vorträgen des AfD-Bürgerschaftsabgeordneten Detlef Ehlebracht und von Waldemar-Fred Anton. Dabei ging es nach Parteiangaben um Wohnungspolitik, Verkehr und Stadtplanung.

Fred Anton (li.) und Detlef Ehlebracht referierten über „Wohnungspolitik, Verkehr und Stadtplanung der AfD“. Foto: Niklas Heiden

 

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