Bezirksamt Eimsbüttel
...Seit Oktober 2015 läuft das Großprojekt Osterstraßenumbau. Im letzten Kerngebietsausschuss Ende Februar hat Norbert Fischer, Inhaber des Schuhgeschäfts Via Roma im Heußweg, um Hilfe gebeten. Er muss Insolvenz anmelden. Schuld daran sei die Langzeitbaustelle. Er ist nicht der einzige Gewerbetreibende, der negative Auswirkungen auf sein Geschäft bemerkt.
In der vergangenen Woche gab es einen Schreck für viele Bewohner der Gneisenaustraße in Hoheluft-West. Ihre Fahrräder waren mit roten Zetteln beklebt, auf denen mit dem Abtransport der Räder gedroht wurde. Aber: alles halb so schlimm.
Der Guerilla-Gärtner Andreas Böhle übernimmt künftig die Verantwortung für den Tauschtisch im Stellinger Weg. Vergangene Woche reichte er den viel diskutierten Sondernutzungsantrag im Bezirksamt ein.
Ein im Januar veröffentlichter Bericht der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) analysiert die soziale Entwicklung in den Hamburger Bezirken. Gebiete in Schnelsen, Lokstedt und Eidelstedt sind die sozial schwächsten Orte im Bezirk Eimsbüttel. Eidelstedt wird daher künftig Teil des RISE-Programms.
Am Donnerstagabend hat der “Nachtisch” im Hauptausschuss der Bezirksversammlung für Gesprächsstoff gesorgt. Bezirksamtsleiter Thorsten Sevecke stellte klar: Ohne Antragsteller hat der Tauschtisch keine Zukunft.
Das Nachbarschaftsprojekt „Nachtisch“ könnte in der kommenden Woche seinen Standort im Stellinger Weg verlieren. Das Fachamt für das Management des öffentlichen Raumes im Bezirksamt Eimsbüttel will das Tauschhaus an der Ecke zum Hellkamp räumen lassen. Die Ankündigung stößt bei den Projektmitgliedern auf Unverständnis.
Seit dem 1. Januar 2016 gibt es in jedem Hamburger Bezirksamt eine Vollzeitstelle für die Koordination von ehrenamtlichem Engagement. Barbara Strauß ist dafür seit über einem Jahr in Eimsbüttel zuständig. Sie spricht mit uns darüber, was die Verwaltung leisten kann und leisten sollte.
Informationsveranstaltungen für neue Flüchtlingsunterkünfte veranstaltet das Bezirksamt derzeit am laufenden Band. In der vergangenen Woche trafen sich Betreiber, Behörde und Bezirksamt mit den Anwohnern des Hörgenswegs, in dem 800 Menschen in einem ehemaligen Baumarkt untergebracht sind. An diesem Abend sind die besorgten Bürger lauter als die Willkommenskultur.
Seit sie im Dezember 2014 eröffnet wurde, wird es nicht ruhig um die Fahrradstraße im Harvestehuder Weg. Kritik wurde schon kurz nach der Eröffnung laut. Die Stadt reagiert jetzt mit unterschiedlichen Maßnahmen.
