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Gedenken

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Am 19. Januar jährte sich der Anschlag von Hanau zum ersten Mal. Unbekannte zerstörten in der Osterstraße Bilder, die an die Opfer erinnerten.

Am Montagabend haben sich rund 500 Menschen vor der Eimsbütteler Synagoge in der Hohen Weide versammelt. Das „Hamburger Bündnis gegen Rechts“ hatte zur Mahnwache aufgerufen.

Siebzig Menschen haben an die Massendeportationen der Nationalsozialisten aus Eimsbüttel erinnert. Eine Geschichte, die nicht in Vergessenheit geraten darf.

Erst im Januar wurde er ersetzt, nun haben Unbekannte ihn erneut beschädigt: Der Stolperstein für Renata Rahel Drehmel in der Gärtnerstraße wurde mit Farbe beschmutzt.

Wie gedenkt man derer, die anonym auf den Straßen Hamburgs versterben? Am 24. November findet eine Trauerfeier für verstorbene Wohnungslose in der „St. Bonifatius Kirche“ statt.

Ein Eimsbütteler Park erinnert künftig an die Gründerin der Hamburger Tafel: Annemarie Dose. Neben dem Park in Rotherbaum werden noch zwei weitere Flächen nach engagierten Frauen aus Hamburg benannt.

Von Eimsbüttel aus wurden hunderte von Juden ins Ghetto und Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Unweit des ehemaligen Sammelpunkts an der ehemaligen Volksschule Schanzenstraße wird heute Abend in einer Kundgebung an sie erinnert.

Der Hamburger Senat benennt einen Kreisverkehr und eine Parkanlage im Grindelviertel nach Arie Goral und Paul Abraham. Die Flächen erinnern damit an zwei Verfolgte des Nationalsozialismus.

In der Nähe der Universität wurden am Freitag drei neue Stolpersteine von dem Künstler Gunter Demnig verlegt. Gedacht wird drei Frauen, die während des Nationalsozialismus deportiert und ermordet wurden.

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