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Stolpersteine

Stolpersteine – das sind zehn mal zehn Zentimeter große Steine, die vor Häusern in die Straße eingelassen sind. Sie erinnern an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Die Gedenksteine werden meist vor deren früheren Wohnorten verlegt. Der Kölner Bildhauer Gunter Demnig startete das Erinnerungs-Projekt 1995.

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Weil sie sich für ein solidarisches Miteinander einsetzten, wurden sechs Hamburger Schulen mit dem Bertini-Preis ausgezeichnet. Unter ihnen waren auch Schülerinnen des Helene-Lange-Gymnasiums, die die Biografien jüdischer Mädchen während der NS-Zeit recherchiert haben.

Um an die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern, sucht eine Frau am Sonntag verschiedene Stolpersteine auf, reinigt sie und entzündet Kerzen. Bei ihrer letzten Station in Eidelstedt wird sie attackiert. Trotz Schock und Schmerzen steht für sie fest: Jetzt erst recht.

Während der Novemberpogrome 1938 zerstörten Nationalsozialisten jüdische Einrichtungen und griffen Jüdinnen und Juden an. Am Sonntag findet im Grindel eine Erinnerungsveranstaltung statt.

Momentan läuft der Monat des Gedenkens. Die Omas gegen Rechts setzen sich dafür ein, dass in Eimsbüttel Stolpersteine geputzt werden.

Mit Hamburg verband sie die grausame Geschichte ihrer Kindheit, dennoch kehrte sie nach Kriegsende zurück – um zu erinnern und zu mahnen. Jetzt ist Peggy Parnass im Alter von 97 Jahren gestorben.

Das „Forum Kollau“ hat am Dienstag zum Gedenken an die „Valvo-Frauen“ aufgerufen. Sie waren Zwangsarbeiterinnen in Lokstedt.

Mit einer Gedenktafel wollen Schülerinnen des Emilie-Wüstenfeld-Gymnasiums an verfolgte Schülerinnen aus der NS-Zeit erinnern. Im vergangenen Jahr haben sie deren Lebenswege recherchiert.

Schauspielerin, Publizistin, Gerichtsreporterin, Aktivistin, Jüdin: Peggy Parnass’ Leben gleicht einem Rausch. Ihre Kindheit verbringt sie in einer Wohnung in der Methfesselstraße – bis ihre Eltern von den Nazis deportiert und ermordet werden. Über eine Frau, der viel Leben genommen wurde und die trotzdem überlebt hat.

Erst im Januar wurde er ersetzt, nun haben Unbekannte ihn erneut beschädigt: Der Stolperstein für Renata Rahel Drehmel in der Gärtnerstraße wurde mit Farbe beschmutzt.

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