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Stolpersteine

Stolpersteine – das sind zehn mal zehn Zentimeter große Steine, die vor Häusern in die Straße eingelassen sind. Sie erinnern an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Die Gedenksteine werden meist vor deren früheren Wohnorten verlegt. Der Kölner Bildhauer Gunter Demnig startete das Erinnerungs-Projekt 1995.

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Behütet lebt Erika Estis mit ihrer Familie in der Fruchtallee, wo ihr Vater eine Apotheke betreibt. Bis die Nationalsozialisten an die Macht kommen und mit ihnen die Furcht in ihr Leben tritt.

Lange Zeit hofft ihre Familie, Edith lebt noch – einen Beweis für ihren Tod gab es nie. Bis ein Eimsbütteler fast 80 Jahre später eine Spur findet.

In der Weidenallee 10b lernten jüdische Schüler Handwerk. Darunter Kurt Goldschmidt und Kenneth Hale. Achtzig Jahre später treffen sie in New York aufeinander.

Schauspielerin, Publizistin, Gerichtsreporterin, Aktivistin, Jüdin: Peggy Parnass’ Leben gleicht einem Rausch. Ihre Kindheit verbringt sie in einer Wohnung in der Methfesselstraße – bis ihre Eltern von den Nazis deportiert und ermordet werden. Über eine Frau, der viel Leben genommen wurde und die trotzdem überlebt hat.

Erst im Januar wurde er ersetzt, nun haben Unbekannte ihn erneut beschädigt: Der Stolperstein für Renata Rahel Drehmel in der Gärtnerstraße wurde mit Farbe beschmutzt.

Mit der Aktion „Grindel leuchtet“ erinnern Anwohner jährlich am 9. November an die Ereignisse der Pogromnacht vor 81 Jahren. In diesem Jahr sollen erstmals auch 100 Stolpersteine rund um die Weidenallee mit Kerzen erleuchtet werden.

Erinnerung wach halten: Zum 80. Jahrestag der Pogromnacht erinnern Anwohner des Grindelviertels an die ermordeten Juden in ihrem Viertel. Mit Kerzen neben den Stolpersteinen der ehemaligen jüdischen Bewohnern wird ihrer gedacht.

In der Nähe der Universität wurden am Freitag drei neue Stolpersteine von dem Künstler Gunter Demnig verlegt. Gedacht wird drei Frauen, die während des Nationalsozialismus deportiert und ermordet wurden.

Gelebte Erinnerungskultur: Vom 20. April bis 31. Mai findet in Eimsbüttel zum fünften Mal der „Monat des Gedenken“ statt. Mit diversen Veranstaltungen soll an das Schicksal der Verfolgten und Opfer des NS-Regimes gedacht werden.

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