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Wohnungslose

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Wie gedenkt man derer, die anonym auf den Straßen Hamburgs versterben? Am 24. November findet eine Trauerfeier für verstorbene Wohnungslose in der „St. Bonifatius Kirche“ statt.

Mit 16 schmiss ihn die psychisch labile Mutter zu Hause raus. Elf Jahre der wiederkehrenden Obdach- und Wohnungslosigkeit folgten. Heute wohnt Dominik Bloh in einer eigenen Wohnung in Eimsbüttel und erzählt seine Geschichte.

Im Gedenken an verstorbene Obdachlose im letzten Jahr wird in der St. Bonifatius Kirche am nächsten Sonntag ein ökumenischer Gottesdienst stattfinden. Dafür werden bei der Diakonie für Wohnungslose bis Samstag Namen gesammelt, um von den – oft anonym – Verstorbenen Abschied zu nehmen.

Mitte 2018 soll an der Kieler Straße 263-265 eine öffentlich-rechtliche Unterbringung (örU) für 348 Flüchtlinge, Zuwanderer und Wohnungslose entstehen. Bürger hatten am Montagabend die Möglichkeit sich bei einer Informationsveranstaltung über den geplanten Neubau zu erkundigen.

Hamburg bemüht sich weiter, Notunterkünfte für Wohnungslose und Flüchtlinge zu schaffen. Jetzt können sich Interessierte über einen geplanten Standort an der Pinneberger Straße in Schnelsen informieren.

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