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Die Täter griffen unter anderem mit Pfefferspray an. Symbolbild: Vanessa Leitschuh
Die Täter griffen unter anderem mit Reizgas an. Symbolbild: Vanessa Leitschuh
Eidelstedt

Trickbetrüger: Festnahme nach zwei schweren Raubüberfällen

In Eidelstedt ist es zu zwei schweren Raubüberfällen gekommen. Die Täter gaben vor, ein Mobiltelefon zu verkaufen. Ein Tatverdächtiger wurde gefasst.

Von Sophia Kleiner

In Eidelstedt haben zwei Trickbetrüger mehrere Personen überfallen, die sich mit ihnen für einen Handykauf trafen. Die Polizei konnte nach intensiven Ermittlungen einen 20-jährigen Tatverdächtigen verhaften. Sein Komplize ist flüchtig.  

Täter boten online Mobiltelefon an

Im Internet gaben sich die Täter in einer Kleinanzeige als vermeintliche Handy-Verkäufer aus. Unter dem Vorwand ein Mobiltelefon zu verkaufen, verabredeten sie sich mit einem 38-Jährigen am Mühlenauweg. Dort griffen sie den Kaufinteressenten umgehend an und forderten von ihm Bargeld. Sie schlugen und traten auf den 38-Jährigen ein und sprühten ihm Reizgas in die Augen. Der Mann konnte flüchten, ohne den Tätern Bargeld zu geben.

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Nach ihrem Misserfolg gingen die Täter zwei Tage später nach dem gleichen Muster vor. Ein Geschwisterpaar interessierte sich für das angebotene Mobiltelefon und traf sich ebenso mit den beiden Tätern am Mühlenauweg. Ein Täter schlug dem 18-jährigen Bruder mit der Faust ins Gesicht und bedrohte ihn mit einem Messer. Dem 18-Jährigen gelang die Flucht. Während ihn einer der Männer verfolgte, hielt sein Komplize die 21-jährige Schwester fest und forderte von ihr das Bargeld. Die Frau biss dem Täter in die Hand und rief laut um Hilfe. Beide Täter flüchteten.

Die Polizei nimmt einen Tatverdächtigen fest

Im Rahmen intensiver Ermittlungen konnte das zuständige Raubdezernat einen Tatverdächigen ausfindig machen. Bei der Wohnungsdurchsuchung in Tonndorf trafen die Beamten einen Mann an, der sich mutmaßlich illegal in Deutschland aufhält. Zudem fand die Polizei 27 Gramm vermeintliches Heroin und andere rauschgiftverdächtige Substanzen.

Die Polizei sucht nach dem Komplizen des mutmaßlichen Täters. Die Ermittlungen dauern an.

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