Vicky kassiert Klatsche in Wolfsburg
Der SC Victoria Hamburg kann seinen positiven Trend vom letzten Wochenende leider nicht halten und verliert mit 0:5 beim Klassen-Primus in Wolfsburg. Eine Niederlage die „eingeplant“ war.
Von Niklas HeidenDie ersten Minuten der Partie waren relativ ausgeglichen. Beide Mannschaften tasteten sich etwas ab, wobei Vicky immer wieder gut in die Spitze spielte. Allerdings fand dort kaum ein Anspiel auch einen Partner. Die Defensiv-Abteilung der Wölfe wurde mit Marcel Schäfer, einem Bundesligaprofi, verstärkt.
Die Niedersachsen drückten anschließend etwas mehr auf die Defensive der Hamburger. Wobei Torhüter Tobias Grubba zweimal vor heraneilenden Wolfsburgern klären konnte. Doch in der 27. Minute trafen die Mannen von Trainer Valérien Ismaël, wenn auch mit etwas Hamburger Hilfe, zur 1:0 Führung. Aus halblinker Position zog Kevin Scheidhauer ab, und irgendwie wurde der Ball noch abgefälscht und landete im Tor, wobei dieser Ball durchaus haltbar gewesen wäre.
Traumtor und früher Gegentreffer
Fortan spielten die Niedersachen auf das Tor der Gäste. Nur neun Minuten nach der Führung konnten die Wolfsburger bereits auf 2:0 erhöhen. Bastian Schulz traf nachdem eine Ecke lang auf den Sechzehner gezogen wurde. Er fasste sich ein Herz und traf aus gut 25 Metern ins Tor und Herz der Hamburger – Traumtor.
Mit diesem Zwischenstand beendete Schiedsrichter Julian Henning Eichhorst die erste Halbzeit. Der zweite Abschnitt war gerade einmal zwei Minuten alt, als es erneut im Kasten der Hamburger klingelte. Justin Eilers traf nach einer schönen Flanke zum 3:0 für die Wölfe. In der Folge zogen sich die Niedersachsen weit in die eigene Hälfte zurück und lauerten auf Konter.
Dadurch ergaben sich mehr Räume für die Göttling-Truppe, was Wolfsburg-Coach Ismaël gar nicht gefiel. Man erspielte sich zwar einige Torchancen, allerdings waren diese deutlich zu harmlos, um den Wolfsburger-Keeper zu überwinden. Kurz vor Ende der Partie wurde es allerdings noch bitterer für den SCV. Marcel Schäfer traf in der 80. Minute nach einem Konter zur 4:0 Führung für die Wolfsburger, ehe Onel Hernández nur zehn Minuten später den 5:0-Endstand, ebenfalls per Konter, herstellte.
Fazit
Die Truppe von Lutz Göttling war zwar sehr engagiert, konnte ihre Chancen allerdings nicht in Tore ummünzen. Der VfL Wolfsburg zeigte seine Aufstiegsambitionen und war an diesem Tag einfach zu stark für den SC Victoria. Der nächste Gegner der Hamburger ist der SV Wilhelmshaven. Dort muss man wieder ein anderes Gesicht zeigen, um sich weiter aus dem Abstiegskampf zu befreien.
