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Unbekannte warfen Buttersäure durch das Fenster des "Aydin Markts" in der Lindenallee. Foto: Vanessa Leitschuh
Unbekannte warfen Buttersäure durch das Fenster des "Aydin Markts" in der Lindenallee. Foto: Vanessa Leitschuh
Solidarität

Anschlag mit Buttersäure auf „Aydin Markt“

Der „Aydin Markt“ in der Lindenallee ist Opfer eines Buttersäureanschlags geworden. Die Nachbarn zeigen sich solidarisch und rühren die Besitzer.

Von Alana Tongers
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Seit 1994 gehört der Aydin Markt fest zur Nachbarschaft der Lindenallee. In der Nacht von Sonntag auf Montag haben Unbekannte einen Anschlag mit Buttersäure auf den Obst- und Gemüsehändler verübt.

Kopfschmerzen durch Geruch

Die Täter warfen die Buttersäure durch ein offenes Klappfenster in den Laden, so Ebu Aydin, der Sohn des Inhabers. Warum der Aydin Markt Opfer des Angriffs geworden ist, kann er sich nicht erklären.

Der Angriff sei aus dem Nichts gekommen. „Angst haben wir aber nicht“, erzählt Ebu Aydin. Belastender ist für Familie und Mitarbeiter der beißende Geruch, den die Buttersäure verursacht. „Davon bekommt man Kopfschmerzen“, so Aydin. Ein Reinigungsdienst hat das Schlimmste beseitigt. Auch die Polizei haben die Aydins eingeschaltet.

Nachbarn zeigen dem Aydin Markt ihre Solidarität.
Nachbarn zeigen dem Aydin Markt ihre Solidarität. Foto: Ebu Aydin

Solidarität aus der Nachbarschaft

Mit einem Aushang informierte die Familie Aydin die Nachbarschaft über den Vorfall. Die Reaktion: Die Nachbarn malen mit Kreide eine aufmunternde Botschaft auf den Boden.

„Ob das wegen des Angriffs war oder weil wir in Corona-Zeiten geöffnet haben, weiß ich nicht“, so Aydin. Denn auch in Anbetracht der Corona-Krise ist der Aydin Markt an sechs Tagen pro Woche für seine Kunden da. So oder so habe die Unterstützung aus der Nachbarschaft aber die ganze Familie gerührt.

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