Anzeige
Aktualisiere Standort ...
Standort konnte nicht ermittelt werden. Aktiviere deine Standortfreigabe.
Standort wurde erfolgreich ermittelt.
Blick auf den Isemarkt von Norden. Foto: Leo Papenberg
Auf dem schmalen Isemarkt herrscht gewöhnlich dichtes Gedränge. Foto: Leo Papenberg
Pandemie

Corona: Schutzmaßnahmen für den Isemarkt

An einen Mindestabstand ist beim Einkaufen auf dem Isemarkt momentan nicht zu denken. Neue Schutzmaßnahmen sollen für mehr Platz sorgen.

Von Alana Tongers

In Zeiten von Corona kaufen die Menschen lieber unter freiem Himmel, weichen von der Enge des Supermarkts auf Wochenmärkte aus. Mit neuen Schutzmaßnahmen will die Bezirksversammlung dafür sorgen, dass der Marktbesuch in Eimsbüttel sicher bleibt. Am Isemarkt treten die Maßnahmen bereits am Dienstag in Kraft.

Anzeige

Denn hier ist die Situation besonders problematisch: Der Marktplatz ist durch die oberiridischen Schienen der U-Bahn begrenzt und deswegen sehr schmal. „Das macht es schwer, den empfohlenen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten“, so Jan Koriath von den Grünen Eimsbüttel.

20 bis 30 Prozent weniger Stände auf dem Isemarkt

Zwar ist es leerer geworden, seit nur noch die Stände verkaufen dürfen, die etwas für den täglichen Bedarf anbieten. Die neuen Maßnahmen sollen aber für noch mehr Platz auf dem Isemarkt sorgen.

Die verbliebenen Marktstände weichen dafür so weit wie möglich auf die Straße aus. So wird der Markt breiter. Wo es möglich ist, sollen die Stände nur auf einer Straßenseite oder versetzt voneinander stehen, um Menschenansammlungen zu verhindern.

Wochenmärkte sollen offen bleiben

Markierungen auf dem Boden und Absperrbänder sorgen schon in Supermärkten für Abstand beim Schlangestehen. Diese Maßnahmen will die Bezirksversammlung auch auf den Wochenmärkten einführen. Außerdem dürfen sich Kunden nicht mehr selbst bedienen, sondern müssen vom Marktpersonal versorgt werden. Das Ordnungsamt soll die Einhaltung der Maßnahmen kontrollieren.

Zunächst konzentrieren sich die neuen Regeln auf den Isemarkt. Aber auch andere Eimsbütteler Wochenmärkte sollen sie nach Absprache einführen. Mit den Maßnahmen wolle die Bezirksversammlung dafür sorgen, dass die Märkte so lange wie möglich offen bleiben. Denn: „Wochenmärkte bieten meist saisonale und regionale Lebensmittel an und sind so ein wichtiger ökologisch sinnvoller Nahversorger“, erklärt Koriath.


Hilf uns Eimsbüttel zu helfen:


In eigener Sache: Wir wollen so gut wie möglich über die aktuellen Entwicklungen informieren. Doch auch uns stellt die Corona-Krise vor finanzielle Herausforderungen. Unsere Kunden sind in erster Linie lokale Geschäfte aus Eimsbüttel, die derzeit massive Probleme haben und daher kaum noch Anzeigen buchen. Unterstütze uns: Eimsbüttel+.

Verwandter Inhalt

Nach monatelangem Homeschooling gehen Hamburgs Schüler wieder in den Unterricht. Die Schulbehörde hat Infektionsschutzregeln festgelegt, Eltern machen sich Sorgen. Wie lief der erste Schultag?

Das Coronavirus in Hamburg: Wir informieren euch über aktuelle Fallzahlen und Entwicklungen für Eimsbüttel.

Jetzt reicht’s: Die Politik geht gegen die feiernden Massen am Schulterblatt vor. Gestern hat das Bezirksamt Eimsbüttel ein Verbot für den Außer-Haus-Verkauf von Alkohol am Wochenende erlassen. Reaktionen aus dem Stadtteil.

Vom Wirtschaftsdirektor zum Restaurantbesitzer: Lars Heemann hat die halbe Welt gesehen. Jetzt ist er zurück in Eimsbüttel und hat mit dem „Heemann“ ein eigenes Restaurant eröffnet.

-
Neu im Stadtteilportal
Jaeinechterberthold

Roonstrasse 13
20253 Hamburg

Eimsbüttel+

30 Tage für 0,00 €

Dein Premium-Journalismus für Eimsbüttel.

Jetzt kostenlos testen