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„Critical Mass“ radelt durch Eimsbüttel

Am frühen Freitagabend fand der Fahrrad-Zug „Critical Mass“ statt. Die Route führte in diesem Monat auch durch Eimsbüttel und Stellingen und sorgte dabei für Staus auf den Straßen. Viele Autofahrer nahmen die Aktion, die diesmal unter dem Motto „Blütezeit“ stand, jedoch mit Humor.

Von Niklas Heiden

Immer am letzten Freitag im Monat trifft sich die „kritische Masse“ in Hamburg. Organisiert ist die Gruppe nur lose. Der Startpunkt des Fahrrad-Zugs wird stets über Facebook bekannt gegeben. Offizielle Initiatoren gibt es nicht. Jeder ist eingeladen mitzumachen. Diesmal starteten die Fahrradfahrer am Audimax. Ihre Strecke führte sie später auch nach Stellingen. Der Siemersplatz wurde für die Überquerung Richtung Vogt-Wells-Straße von der Polizei komplett gesperrt – die Autofahrer stiegen teilweise aus den Autos aus und nahmen die Situation größtenteils mit Humor.

Das steckt hinter der Aktion

Die Gruppierung „Critical Mass“ beschreibt auf ihrer Webseite den Hintergedanken: „Die Critical Mass ist eine internationale Form der direkten Aktion, mit der Radfahrer darauf aufmerksam machen möchten, dass sie ebenso wie motorisierte Fahrzeuge Teil des Straßenverkehrs sind.“ Die Fahrradfahrer geben an, den Verkehr nicht blockieren zu wollen. Stattdessen verstehen sie sich als Teil des Straßenverkehrs. „Es geht um ein gemeinsames Miteinander auf gleicher Augenhöhe“, heißt es in der Erklärung.

Seit dem Jahr 2000 findet die Aktion regelmäßig statt. Im Mai 2014 stellte die Schwarm-Organisation mit über 5.000 Teilnehmern einen Rekord auf. Der Name nimmt darauf Bezug, dass 15 Fahrradfahrer in einer Gruppe laut Straßenverkehrsordnung in einem Verbund auf der Straße fahren dürfen, da sie als ein Fahrzeug gelten. Mindestens diese „kritische Masse“ muss also jedes Mal erreicht werden.

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