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Harro Feddersen - Gründungsmitglied des Eimsbütteler-Velocipeden-Reitclub. Foto: Altonaer Bicycle-Club
Harro Feddersen - Gründungsmitglied des Eimsbütteler-Velocipeden-Reitclub. Foto: Altonaer Bicycle-Club

Der älteste Radsport-Club der Welt

Huch, diesen Jahrestag haben wir knapp verpasst! Am Donnerstag vor genau 145 Jahren hat sich der Eimsbütteler Velocipeden-Reit-Club gegründet – der erste Radsport-Club der Welt!

Von Tanja Schreiner

In seiner Magisterarbeit beschäftigte sich Oliver Leibbrand mit dem bürgerlichen Radsport im Deutschen Kaiserreich. Dabei stieß der Fahrradenthusiast zufällig auf den Altonaer Bicycle-Club. Die Entstehungsgeschichte begeisterte ihn so sehr, dass er 2013 beschloss den ältesten Radsport-Club der Welt wiederzubeleben.

Vom Reiten zum Radfahren

Angefangen hat alles im Jahr 1869 in Eimsbüttel, damals beliebtes Ausflugsziel im Grünen. Genauer gesagt, im Sottorfer Saloon an der Fruchtallee, wo sich heute die Haltestelle Emilienstraße befindet. Der erste Radsport-Club der Welt wurde gegründet: der Eimsbütteler Velocipeden-Reit-Club. Mit Reiten hatte das Ganze aber nichts zu tun. Man kannte im 19. Jahrhundert nur einfach den Begriff des Fahrradfahrens noch nicht, also wurde der erste Radsport-Club einfach Reit-Club genannt. Rund zehn Jahre später änderte sich der Name des Vereins dann in Altonaer Bicycle-Club von 1869/80.

Schwere gusseiserne Gefährten

Der Historiker Oliver Leibbrand hat den alten Radsport-Klub neubelebt. Foto: Altonaer Bicycle-Club
Der Historiker Oliver Leibbrand hat den alten Radsport-Klub neubelebt. Foto: Altonaer Bicycle-Club

Eine wichtige Rolle bei der Gründung hatten drei Brüder aus Pinneberg. In ihrer eigenen Fabrik, in der sie sonst unter anderem Nähmaschinen herstellten, bauten die Gebrüder Schlüter das erste Velociped (zu Deutsch: Schnellfuß). So federleicht wie die heutigen Fahrräder waren die ersten Velocipede natürlich noch nicht. Auf den schlechten Straßen fuhr es sich mit den schweren gusseisernen Gefährten, die mit einer alten Tretkurbel betrieben wurden, eher beschwerlich. Dafür wurden die Radsportler der ersten Stunde aber durch viel Aufmerksamkeit und Bewunderung entschädigt. Wer sich damals schon mit einem Velociped zeigte, zementierte einen elitären Status: „Man grenzte sich damit ab. Das ist vielleicht mit dem Flugzeugsport von heute vergleichbar“, so Historiker und Fahrradenthusiast Oliver Leibbrand.

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