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Das Kulturhaus Eidelstedt, das FZS und die Galerie Morgenland. Sie alle bekamen 2025 mehr Zuschüsse.
Im Bezirk Eimsbüttel werden das Kulturhaus Eidelstedt, das Freizeitzentrum Schnelsen und die Galerie Morgenland gefördert. Collage: Eimsbütteler Nachrichten
Förderung

Kultur in Eimsbüttel: Kulturpolitiker zieht positive Bilanz

Kulturzentren in Eimsbüttel konnten sich letztes Jahr freuen. Eine Einrichtung hatte aber auch zu kämpfen. Eine Bilanz und ein Ausblick.

Von Jasper Karin

Eimsbüttels Kulturhäuser und Geschichtswerkstätten bekamen 2025 mehr Geld von den Kultur- und Finanzbehörden. Rund 924.000 Euro flossen in die Einrichtungen – circa 110.000 Euro mehr als im Jahr zuvor. Das geht aus einer Pressemitteilung der Eimsbütteler SPD-Fraktion hervor.

In Eimsbüttel kamen die Zahlungen dem Kulturhaus Eidelstedt, dem Freizeitzentrum Schnelsen und der Galerie Morgenland mit der Geschichtswerkstadt Eimsbüttel zugute. Ernst Christian Schütt, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Eimsbüttel, zeigt sich über die Entwicklung erfreut. Die Einrichtungen seien vielfältig, nah an den Menschen und unverzichtbar für den Bezirk, sagt er.

Die Aufs und Abs des Jahres

Darüber hinaus bekamen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hamburger Kulturzentren, Geschichtswerkstätten und Bürgerhäuser 2025 neue Verträge auf Basis des Tarifvertrags der Länder. Rund 65 Prozent der Mitarbeitenden bekamen dadurch ein höheres Gehalt, so Schütt. Dafür zahlte die Stadt Hamburg eine Förderung von rund 1 Million Euro.

Für die Galerie Morgenland verlief das Jahr trotzdem nicht reibungslos. Seit 40 Jahren befindet sich die Galerie in der Sillemstraße. Doch als das Gebäude den Eigentümer wechselte, kündigte er den Mietvertrag. Erst mithilfe engagierter Kommunalpolitiker kam nach langen Verhandlungen ein neuer Vertrag zustande.

Neues Jahr, alte Sorgen?

Das Problem: 2027 soll die Miete für die Galerie Morgenland steigen. Ein Teil des Fördergeldes werde folglich an den Eigentümer des Gebäudes fließen. Schütt kündigt an: „Wir werden weiterarbeiten, damit die Galerie Morgenland bleibt.“


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