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Eidelstedt soll trotz des derzeitigen Planungsstopps Ende 2029 in Betrieb gehen. Grafik: DB InfraGO AG
Die geplante Autoreisezuganlage in Eidelstedt soll trotz des derzeitigen Planungsstopps Ende 2029 in Betrieb gehen. Grafik: DB InfraGO AG
Baustopp

Kommt die neue Autoreisezuganlage nach Eidelstedt?

Die geplante Autoreisezuganlage in Eidelstedt soll trotz des derzeitigen Planungsstopps Ende 2029 in Betrieb gehen. Die Deutsche Bahn will die Planungsunterlagen noch in diesem Jahr überarbeiten und erneut einreichen.

Von Sarah Jaskulski

Der Fern- und Regionalbahnhof Hamburg-Altona soll nach Diebsteich verlegt werden. Da die bisherige Autoreisezuganlage am alten Standort nicht bestehen bleiben kann, soll sie künftig in Hamburg-Eidelstedt entstehen.

Der neue Standort sei mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Auto gut erreichbar. Auch bei der Planung sollen vorhandene Betriebsflächen der Deutschen Bahn genutzt werden. Dadurch müssten keine zusätzlichen Flächen in Anspruch genommen und keine vollständig neuen Gleisanlagen gebaut werden, so die Deutsche Bahn.

Gerichtsurteil stoppt Bau der Autoreisezuganlage

Der Bau begann im März 2025. Im November 2025 stoppte ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts die Arbeiten aufgrund von Problemen bei der Planung der Entwässerungsanlagen. Das Gericht erklärte das Entwässerungskonzept für fehlerhaft und den Planfeststellungsbeschluss für rechtswidrig. 

Der Beschluss des Gerichts liege der Deutschen Bahn seit dem 6. März 2026 vor, heißt es von der Deutschen Bahn auf Anfrage der Eimsbütteler Nachrichten. Sie seien derzeit beschäftigt, die Pläne entsprechend zu überarbeiten.

Zeitplan bleibt bestehen 

Die aktualisierten Unterlagen sollen in der zweiten Jahreshälfte 2026 beim Eisenbahn-Bundesamt eingereicht werden. Der planmäßige Betriebsstart der Autoreisezuganlage sei weiterhin gemeinsam mit dem neuen Bahnhof Hamburg-Altona für Ende 2029 vorgesehen. 

Zu den Kosten könne die Deutsche Bahn zum jetzigen Stand keine Auskunft geben.


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