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Die Universität war Zielscheibe eines Hackerangriffes. Foto: Katharina Überscher

Deutlich mehr Bewerbungen als Studienplätze

Die Universität Hamburg verzeichnet dieses Jahr wieder einen großen Bewerberandrang. 40.500 Schulabgänger buhlen um 5.600 Plätze.

Von Katharina Überscher

Die Anzahl der Bewerbungen für einen Erstsemesterplatz an der Universität Hamburg ist seit Jahren hoch. Auch dieses Jahr gibt es deutlich mehr Bewerbungen, als Kapazitäten vorhanden sind.

Großer Andrang auf Psychologie

Psychologie ist seit Jahren eines der begehrtesten Studienfächer an der Universität Hamburg. Dieses Jahr bewarben sich 5.183 Schulabgänger auf 140 Plätze, in BWL waren es 5.029 auf 330 Plätze. Auf 57 Plätze bei den Medien- und Kommunikationswissenschaften kamen sagenhafte 3.247 Bewerbungen. Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Zahl der Bewerbungen relativ stabil.

2.717 Jura-Interessenten stehen gegenüber 345 Studienplätzen. Für das Lehramt der Primar-und Sekundarstufe waren es 2.247 Bewerbungen auf 284 Plätze. Außerdem stark nachgefragt: Erziehungswissenschaften (1.400 Bewerber auf 167 Plätze), Kulturanthropologie (224 Bewerber auf 24 Plätze), Gebärdensprachendolmetschen (164 Bewerber auf 17 Plätze), Molecular Life Sciences (668 Bewerber auf 33 Plätze) und Wirtschaftsingenieurwesen (1.655 Bewerbungen auf 150 Plätze).

Keine Chance bei „schlechtem“ Numerus Clausus

Die Zulassungsgrenzen für die meisten Studiengänge sind in den letzten Jahren gestiegen. Lag der NC für Betriebswirtschaftslehre zum Wintersemester 2008/2009 noch bei 2,6 ist diese bis zum Wintersemester 2013/2014 auf 2,1 gestiegen.  Bei Psychologie stieg der Numerus Clausus von 1,7 zum Wintersemester 2008/2009 auf 1,4 zum Wintersemester 2013/2014.

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Für Schulabgänger mit einem weniger guten Hochschulabschluss besteht noch die Möglichkeit durch angesammelte Wartesemester einen Platz zu bekommen. Ein schwacher Trost, wenn man nicht „warten“ will.

Hoffen auf das Nachrückverfahren

Viele der Studienanwärter bewarben sich parallel an mehreren Universitäten, um ihre Erfolgsaussichten auf einen Studienplatz zu erhöhen. Gleichzeitig gibt das auch Hoffnung für diejenigen, die letzte Woche einen Ablehnungsbescheid erhalten haben. Vielleicht haben sie im Nachrückverfahren Glück.

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