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Wasser Marsch auf allen drei Strahlrohren. Foto: Phillip Holländer
Wasser Marsch auf allen drei Strahlrohren. Foto: Phillip Holländer
Wasser Marsch!

Feuerwehrtag: Ein Tag zum Staunen, Erleben und Anfassen

Einmal in einem echten Feuerwehrauto sitzen - beim Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Eimsbüttel ging so mancher Kindheitstraum in Erfüllung.

Von Phillip Holländer

Zwei große Löschfahrzeuge und ein Gerätewagen stehen am Samstag mit flackerndem Blaulicht in der Einfahrt des Feuerwehrhauses. Vor einem Wagen wird ein Feuerwehrmann mit Atemschutzmaske in voller Montur mit großen Kinderaugen bestaunt. Vor einem anderen Wagen bildet sich eine lange Schlange, alle wollen mal “aufsitzen”.

Die Pommes sind schon ausgegangen

Vor elf Jahren hat die Freiwillige Feuerwehr Eimsbüttel das Feuerwehrhaus in der Kieler Straße bezogen. Mit dem Tag der offenen Tür wolle man sich einmal im Jahr den Eimsbüttelern präsentieren, meint Gerhard Mögling vom Feuerwehrförderverein.

“Wenn ich mich so umsehe, kommt das auch ganz gut an”, freut er sich und blickt über den gut gefüllten Platz mit Hüpfburg, Ständen und Mitmachaktionen. Trotz zwischenzeitlichem Nieselregen rechne er mit rund 600 Besuchern. “Uns sind gerade die Pommes ausgegangen, daran merken wir, dass viele Leute da sind”.

Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Eimsbüttel

Die Feuerwehrhelme kamen besonders bei den ganz Kleinen gut an. Foto: Phillip Holländer
In voller Montur: Ein Feuerwehrmann mit Atemschutzmaske wird bestaunt. Foto: Phillip Holländer
Die großen Geräte der Feuerwehr dürfen auch angefasst werden. Foto: Phillip Holländer
Die Jugendfeuerwehr kommt für die Löschübung aus dem Feuerwehrauto. Foto: Phillip Holländer

Löschen wie die Großen

Dann beginnt eines der Highlights des Tages. Die Jugendfeuerwehr simuliert einen Löschangriff. Als Feuer muss eine rote Pylone herhalten. Das Wasser, das durch die Schläuche fließt, ist echt. Wie bei den Großen wird ein Lagebericht abgegeben, die Gruppenführerin gibt den Einsatzbefehl. Innerhalb weniger Minuten schießt das erste Wasser aus einem Strahlrohr.

13 Mitglieder hat die Jugendfeuerwehr Eimsbüttel zur Zeit. Auch vier Mädchen seien dabei, erzählt der stellvertretende Jugendfeuerwehrwart Marc Neumann stolz. “Heute freuen sich alle zu zeigen, was sie in den letzten Monaten gelernt haben”. Dabei würden bei der Jugendfeuerwehr nicht nur Löschangriffe geübt. “Uns geht es auch viel um Spiel und Spaß”, meint Neumann und zählt Nachtwanderungen und Zeltlager als Beispiele auf. Nach der Show der Jugendfeuerwehr applaudiert das Publikum begeistert.

„Park mit Platz statt Parkplatz“

Mit dem “Parking Day” hat der ADFC mehr Platz im öffentlichen Raum gefordert. Im Eppendorfer Weg wurden Parkplätze zu einer bunten Aktionsfläche umfunktioniert.

Auf der Suche nach neuen Mitgliedern

Aber auch die Großen zeigen den Besuchern ihre Arbeit. “Viele denken, dass wir eine Berufsfeuerwehr sind, dabei machen wir das hier alles ehrenamtlich”, erzählt Wehrführer Jörg Eckloff. Dabei seien die Reaktionen der Besucher durchweg positiv. Von den 22 aktiven Feuerwehrmänner und -frauen würden alle die verfügbar seien den Besuchern Fragen über die Feuerwehr und das Einsatzgeschehen beantworten.

“Heute kann sich jeder hautnah die Freiwillige Feuerwehr angucken”, sagt Eckloff. Der Tag der offenen Tür sei für die Feuerwehr sehr wichtig, um neue Mitglieder zu werben. Bei durchschnittlich 180 Einsätzen seien sie froh über jeden, der sich ehrenamtlich bei der Freiwilligen Feuerwehr Eimsbüttel engagieren wolle.

Interessenten für die aktive Feuerwehr oder die Jugendfeuerwehr können sich online auf der Website der Feuerwehr informieren. Eckloff ist mit dem Tag der offenen Tür bisher zufrieden – zwei Interessenten hätten sich heute schon bei ihm gemeldet.

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