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Gabriele Rossmanith arbeitet seit 1988 in der Staatsoper Hamburg. Foto: Fabian Hennig
Warten auf den Einsatz: Gabriele Rossmanith singt seit 1988 in der Staatsoper Hamburg. Foto: Fabian Hennig
Sonderausgabe #3 Arbeiten

Was machst du eigentlich tagsüber?

Gabriele Rossmanith ist Sängerin und wohnt in Harvestehude. Sie ist seit 1988 fest angestellt bei der Hamburger Staatsoper. Am häufigsten wird sie gefragt: “Was machst du eigentlich tagsüber?” Anne Sonnentheil hat sie bei einem Arbeitstag begleitet.

Von Anne Sonnentheil

Wenn ihr Sohn morgens das Haus verlassen hat, um zur Schule zu gehen, beginnt Gabriele Rossmanith ihren Arbeitstag mit einer Stunde Einsingen. “Diese Stunde ist die wichtigste des Tages, weil eine müde Stimme nach langer Nacht Zeit braucht, warm zu werden, um sich langsam wieder an die Anstrengung des Singens zu gewöhnen”, sagt sie. Sie übt nicht nur einfache Passagen, sondern arbeitet auch an schwierigen Stellen aktueller und kommender Stücke, die eine besondere Genauigkeit erfordern. Dass Rossmanith in 30 Berufsjahren Stimmprobleme vermeiden konnte, spricht sie ihrer Disziplin und der guten Pflege ihrer Stimme zu. Sobald beim Singen ungenau gearbeitet werde, steige das Verletzungsrisiko. Leider nehme sich aber nicht jeder diesen Grundsatz zu Herzen. “Schon viele junge Karrieren sind durch Raubbau an der Stimme frühzeitig beendet worden”, sagt die Sopranistin.

Mit dem Fahrrad in die Oper

Wie an den meisten Tagen macht sich die Sängerin auch heute mit dem Fahrrad auf den Weg zu ihrem Arbeitsplatz. Um zehn Uhr morgens ist Dienstbeginn an der Staatsoper. Bühnen- und Orchesterprobe zu „Così fan tutte“ stehen auf dem Plan. Eins von zwei Stücken, für die sie derzeit an der Oper probt. In diesem Stück von Wolfgang Amadeus Mozart singt sie die Rolle der Despina. Diese Rolle hat sie schon vor 25 Jahren bei der Hamburger Premiere gespielt und seither einige Male gesungen.

“Ich liebe an meinem Beruf, dass ich immer wieder in unterschiedliche Rollen schlüpfen kann”, sagt Rossmanith. Besonders gern singt sie Französisches wie “Pelléas et Mélisande” von Claude Debussy. Aber auch an den Stücken Mozarts habe sie viel Freude, da diese Opern szenisch viel von den Sängern forderten. “Ich habe das Glück, alle Rollen meines Fachs gesungen zu haben”, freut sie sich. Nur eine Partie würde sie gerne noch auf der Bühne spielen: “La voix humaine” von Francis Poulenc.

In ihrer Garderobe angekommen, wirft Gabriele Rossmanith noch einmal einen Blick in die Noten. Dann kommt die Garderobiere in den Raum. Von ihr lässt sie sich anziehen. Jedes Kostüm wird für sie angepasst und muss auch bei der Probe sitzen. “Manche Kleider könnte ich gar nicht allein anziehen”, lacht die Sängerin.

Sport auf der Bühne

Die Kombination von Schauspiel und Singen erfordere höchste Konzentration und eine gute Fitness, meint Rossmanith: “Auf der Bühne zu stehen, ist …

Du willst wissen, wie es weitergeht? In unserer Sonderausgabe #3 Arbeiten kannst du die ganze Geschichte lesen. Erhältlich ist das Magazin seit 31. März am Kiosk oder gleich hier online.

Noch mehr Leseproben: “Pretty Woman”, “Ferien für immer?” und „Ich kann was!

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