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Christoph Schubert (mitte) will seine Mannschaft finanziell retten. Foto: Fishing4
Hamburg Freezers

„Schreit es in die Welt hinaus“

Am Mittwoch um null Uhr könnte die Freezers-Ära in Hamburg enden. Doch frei nach dem Motto „Der Kapitän verlässt als letzter das sinkende Schiff“ hat der Eimsbütteler Kapitän des Eishockey-Teams Christoph Schubert eine Rettungskampagne gestartet. Das erste Finanzierungsziel ist erreicht.

Von Felix Kirsch

„Schreit es in die Welt hinaus“, sagt Christoph Schubert als wir ihn zwischen zwei Terminen am Telefon erreichen. Er klingt gestresst, aber optimistisch. Zusammen mit seinem Freund, dem Hockey-Olympiasieger Moritz Fürste und seinem Mannschaftskollegen Frederik Gutzeit hat er eine Crowdfunding-Aktion auf Fairplaid.org ins Leben gerufen, die dazu dient, die Freezers vor dem Rückzug aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zu bewahren. Jeder kann dort spenden. 250.000 Euro, das erste Ziel, sind bereits erreicht. Mehr als 1.800 Personen haben die Kampagne bis Montagabend unterstützt. Gutzeit ruft die Fans jedoch dazu auf, weiterhin zu spenden. Wie der NDR berichtet, sind insgesamt rund 2,5 Millionen Euro notwendig.

Eigentümer zieht sich zurück

Am vergangenen Mittwoch hat der Eigentümer des Vereins, die Anschutz Entertainment Group (AEG), bekannt gegeben, dass sie für die kommende Spielzeit 2016/17 keine Lizenz für die Stellinger Mannschaft beantragen wird. Laut eigenen Angaben hat die AEG keinen neuen Eigentümer für den Club gefunden. AEG selbst will nur noch ein Eishockey-Team in der DEL besitzen und entschied sich dafür, die Berliner Eisbären zu behalten. „Wir sind uns der Folgen dieser Entscheidung bewusst, ebenso der Schwierigkeiten, die diese insbesondere für die Angestellten, die Spieler, das Management und die Fans mit sich bringt“, sagt Tom Miserendino, Chef von AEG in einer Pressemitteilung.

Laut DEL endet die Anmeldefrist zur Lizenzbeantragung am Dienstag um Mitternacht. Bis dahin will Schubert einen Investor finden. Der Mannschaftskapitän steht im Zentrum der Aktion und ist mit Herzblut dabei. Wenn er mal gerade nicht am telefonieren ist, dann stellt der Eimsbütteler möglichen Investoren seine Pläne vor.

Zuspruch

Die Aktion des Trios bekommt viel Zuspruch und Unterstützung über die sozialen Netzwerke. Vor allem bei Twitter wird unter den Hashtags #Freezersretten oder #RettetdieFreezers kräftig gepostet. Auch prominente Unterstützung haben die Stellinger. Unter anderem von Fußball-Weltmeister Thomas Müller, Fernsehmoderator Matthias Killing oder HSV-Profi Pierre-Michelle Lasogga. Auch die Kiezkicker vom FC St. Pauli machen sich stark für die Freezers. Bei einer Kundgebung am Samstag vor der Barclaycard Arena versammelten sich rund 1.500 Anhänger der „Eisschränke“, um für den Erhalt der Mannschaft zu demonstrieren.

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