KI-Bademeister für mehr Sicherheit im Schwimmbad?
Nach erfolgreichen Tests soll in Eimsbüttel für sicherere Schwimmbäder gesorgt werden – mit künstlicher Intelligenz. Über das Pilotprojekt der SPD.
Von Alexis MilneMithilfe von künstlicher Intelligenz sollen Bademeister bei ihrer Arbeit in den Eimsbütteler Schwimmbädern unterstützt werden. Das geht aus einem Antrag der SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung Eimsbüttel hervor.
Der Ausschuss für Kultur, Haushalt und Sport soll sich über den Antrag beraten.
Künstliche Intelligenz im Schwimmbad
Ein KI-gestütztes Assistenzsystem, das das Becken überwacht, wird seit Dezember 2024 im Billebad in Bergedorf getestet. Das System überblickt die Wasserflächen mit Kameras, zählt Badegäste und prüft deren Bewegungsmuster. Bei möglichen Vorfällen werden Warnungen an die Bademeister geschickt – per Smartwatch. Sie prüfen die Lage und greifen gegebenenfalls ein, so die SPD-Fraktion.
Die Videoaufnahmen würden nach 15 Sekunden automatisch gelöscht.
Sicherheitssystem auch in Eimsbüttel
Der Einsatz habe sich in Bergedorf bereits bewährt, weitere Testläufe seien vorgesehen, heißt es in dem Antrag. Nun soll auch in Eimsbüttel ein entsprechendes Pilotprojekt gestartet werden.
Die SPD-Fraktion sieht vor, das System in Zusammenarbeit mit Bäderland Hamburg im Kaifu-Bad und im Schwimmbad Bondenwald einzusetzen. In letzterem verstarb 2023 eine Fünfjährige. Nach einer einjährigen Testphase solle über die Ergebnisse berichtet werden.
lokal. unabhängig. unbestechlich.
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