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So könnte der erste Bürgerbus in Hamburg aussehen. Im Bild zu sehen: Dieter Stahmer, der erste Fahrer vom Bürgerbus im Amt Sandesneben-Nusse. Foto: Holger Jansen
So könnte der erste Bürgerbus in Hamburg aussehen. Im Bild zu sehen: Dieter Stahmer, der erste Fahrer vom Bürgerbus in Amt Sandesneben-Nusse. Foto: Holger Jansen
Infrastruktur

Niendorf bekommt ersten Bürgerbus in Hamburg

Der Osten Niendorfs ist das Zuhause von 5000 Hamburgern. Dennoch ist der Bereich in der Nähe des Flughafens schlecht an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Das soll sich in Zukunft mit dem ersten Bürgerbus für Hamburg ändern.

Von Anna Korf

In ländlichen Regionen ist das Konzept eines ehrenamtlichen Busses, der von Freiwilligen gefahren wird, keine Seltenheit mehr. Das Angebot richtet sich an Menschen, dessen Wohnort schlecht an den öffentlichen Nahverkehr angebunden ist. Er fährt in der Regel an zwei bis drei Tagen in der Woche, wer ihn nutzen möchte, muss sich vorher anmelden.

In Niendorf soll der Bereich östlich des Garstedter Wegs dadurch besser angebunden werden. Laut Kay Becker, Pressesprecher des Bezirksamts Eimsbüttel, sei die schlechte Anbindung des östlichen Teils von Niendorf schon lange ein bekanntes Thema, dem nun entgegengewirkt werden solle. Dabei würden vor allem ältere Menschen von einem Bürgerbus profitieren.

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Bislang 10 Freiwillige

„Zehn Freiwillige haben sich bisher gemeldet, es werden noch Personen gesucht“, berichtet Michael Freitag, Regionalbeauftragter des Bezirksamts Eimsbüttel. Als Voraussetzung brauche die Person einen Pkw-Führerschein und müsse sich zutrauen, einen Kleinbus zu fahren. Ein Personenbeförderungsschein werde nicht benötigt, schildert er.

Insgesamt werden 20 bis 30 Freiwillige gebraucht, um das Projekt schlussendlich umsetzen zu können. „Die genaue Anzahl an benötigten Personen hängt auch davon ab, wie viel eine Person fahren möchte und kann“, berichtet Becker.

Sobald die Gelder bereitgestellt seien und sich genug Ehrenamtliche gemeldet hätten, könne es losgehen, prognostiziert er. Dabei ist noch kein genauer Zeitpunkt bekannt. Das könne eine Sache von wenigen Monaten sein. „Wir sind zuversichtlich, es herrscht ein guter Zusammenhalt in Niendorf“, so Becker.

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20.000 Euro Sondermittel

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Für die Realisierung stehen einmalig 20.000 Euro an bezirklichen Sondermitteln zur Verfügung. Um die Betriebskosten gering zu halten, handle es sich in den meisten Fallen um geleaste Busse, erklärt Freitag.

Zudem sollen jährlich 10.000 Euro aus dem Quartiersfonds investiert werden, um die laufenden Kosten zu decken. Der Quartiersfonds ist dazu da, um Vorhaben, die zur Verbesserung der Infrastruktur oder des Zusammenlebens beitragen, zu unterstützen.

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