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Mit Bannern und Schilder gedenken die Omas an die Opfer rechter Gewalt. Foto: Lukas Görlitz
Mit Bannern und Reden haben die "Omas gegen Rechts" am Mittwoch Opfern rechter Gewalt gedacht. Foto: Lukas Görlitz
Demonstration

„Omas gegen Rechts“ demonstrieren auf der Hoheluftbrücke

Gegen Rassismus und rechte Gewalt: Am Mittwoch organisierten die „Omas gegen Rechts“ eine Kundgebung in Eimsbüttel.

Von Lukas Görlitz

„AfD raus“, fordern Plakate, schallt es aus dem Megafon. Bei einer Kundgebung der „Omas gegen Rechts“ auf der Hoheluftbrücke fiel der Name der Partei immer wieder. Elf Damen der Gruppe versammelten sich am Mittwoch in Hoheluft, um an Opfer rechter Gewalt zu erinnern. 187 Namen riefen sie dabei über die Brücke – Namen von Todesopfern rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland. Im Anschluss legten sie Blumen für die Getöteten nieder.

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In ihrer Rede wiesen die „Omas gegen Rechts“ auf die steigende Hetze rechter Politik hin. Die aktuelle Entwicklung sei beunruhigend, Schuld sei vor allem die „Alternative für Deutschland“, die immer wieder mit populistischen Äußerungen von Mitgliedern auffiele. Dabei gaben sie nicht nur den Todesopfern eine Stimme: Viele weitere Opfer fremdenfeindlicher Gewalt oder Diskriminierung thematisierten die Frauen in den Reden. Diese Geschichten seien genauso wichtig, um auf tägliche Ungleichheiten aufmerksam zu machen.

Für Demokratie und Gleichberechtigung

Die Initiative „Omas gegen Rechts“ entstand im Jahr 2017 in Wien, zunächst in den sozialen Medien und später auch bei öffentlichen Veranstaltungen. Ihre Motive: die Wahrung der parlamentarischen Demokratie in Europa und gleiche Rechte für jeden Menschen. Mittlerweile sind bundesweit zahlreiche Regionalgruppen im Einsatz gegen Antisemitismus, Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Faschismus.

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Foto: Lukas Görlitz

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Foto: Lukas Görlitz

In Hamburg nehmen die „Omas gegen Rechts“ jeden Samstag von 17 bis 18 Uhr an der Mahnwache auf der Stadthausbrücke teil.

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