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Protestaktion: Ein junger Schauspieler gibt die Kultursenatorin. Foto: Frank Radmacher

Protest gegen Theaterschließung

Nur knapp hat die Bühne die Mindestauslastung verpasst. Nun wird das Theater im Hellkamp geschlossen. Die Theatermacher wehren sich.

Von Ada von der Decken

Eine falsche Kultursenatorin tritt am eisig kalten Dienstagvormittag vor rund 30 Theaterfreunde und Presseleute im Hellkamp: „Es ist die Meinung von Senat und Kulturbehörde, dass man euch nicht mehr in dieser Stadt braucht. Wir brauchen das Geld für die Elbphilharmonie!“ Ein junger Schauspieler ist in die Rolle der parteilosen Politikerin Barbara Kisseler geschlüpft, und nagelt das Theater N.N. nach der Ansprache symbolisch zu.

Mindestauslastung verpasst

Eine Protestaktion, die sich gegen die Kürzung der Förderungen für das Theater N.N. (30.000 Euro pro Jahr) und das Theater in der Washingtonallee (24.000 Euro pro Jahr) richtet. Laut Kulturbehörde haben die Theater eine dauerhafte Mindestauslastung von fünfzig Prozent verfehlt, die für freie Theater in Hamburg Bedingung ist. Das Theater N.N. etwa hat diese Quote mit 47 Prozent knapp verpasst.

Umverteilung in der Freien Theaterszene

Das Geld für Hamburger Off-Theater wird offenbar nicht gekürzt, sondern umverteilt: Das Lichthof-Theater erhält künftig 50.000 Euro zusätzlich, das kleine Monsun-Theater 8.000 Euro mehr. Insgesamt gibt die Kulturbehörde 825.000 Euro für insgesamt 52 Projekte aus der Freien Theater- und Tanzszene aus. In diesem Jahr sind darin auch erstmals 100.000 Euro aus der so genannten Bettensteuer, der neuen Hamburger Kulturtaxe enthalten.

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