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An der Rothenbaumchaussee sollen LED-Tafeln den Radverkehr verbessern. Foto: Alexis Milne
An der Rothenbaumchaussee gibt es jetzt LED-Tafeln, die Radfahrern die nächste Ampelschaltung vorhersagen sollen. Foto: Alexis Milne
Radwege

Wofür sind diese LED-Tafeln an der Rothenbaumchaussee?

Zwei LED-Tafeln sollen den Fahrradverkehr in Harvestehude verbessern. Die Hintergründe und Reaktionen zum Pilotprojekt.

Von Alexis Milne

Die Hamburger Verkehrsbehörde hat entlang der Rothenbaumchausse zwei LED-Tafeln installiert. Sie stehen am Klosterstern und nahe der Oberstraße und sollen Radfahrenden anzeigen, wann die folgenden Ampeln auf Grün oder Rot schalten.

Die LED-Tafeln stehen am Radweg in Richtung Süden. Sie haben laut der Verkehrsbehörde 22.400 Euro gekostet.

LED-Tafeln für Radverkehr

Eine Sprecherin der Behörde sagt, „Ampelprognose Rad“ (AMRA) sei eine innovative Technologie. Die Tafeln sollen anzeigen, welche Schaltung die kommende Ampel haben wird, wenn die Radfahrenden mit 17 Stundenkilometern unterwegs sind.

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Radfahrende sollen durch die „Radflow-Anzeigen“ frühzeitig die Verkehrslage einschätzen und entsprechend ihr Tempo anpassen können. Zur Technik hinter den Anzeigen heißt es: „Sogenannte Roadside Units erfassen die aktuellen Ampelphasen, prognostizieren die kommenden Schaltungen und übermitteln diese Informationen in Echtzeit.“

Das Pilotprojekt laufe für 21 Monate. In Münster und Berlin seien bereits vergleichbare Displays im Einsatz.

22.400 Euro für „Flop-Versuch“?

Sascha Mummenhoff, Landesvorsitzender vom Bund der Steuerzahler Hamburg, kritisert das Projekt: Radfahrende würden selbst sehen, wann die Ampeln umspringen. Die Anzeigen brauche es also nicht.

Zudem sei der Preis von 22.400 Euro als Nettosumme angegeben und zusätzliche Kosten könnten anfallen. Das Geld hätte besser an anderen Stellen eingesetzt werden können, so Mummenhoff. Er spricht von einem „Flop-Versuch“.

Fahrrad-Club begrüßt AMRA-Projekt

Von Dirk Lau vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) heißt es, der Verein begrüße Verkehrsversuche wie die Radflow-Anlagen. Einige Radfahrende hätten die Anlagen bereits als intuitiv nutzbar eingeschätzt.

Zur Kritik des Steuerzahlerbundes heißt es weiter von Lau, dass deutlich mehr Steuergelder durch eine Beruhigung des Verkehrs eingespart werden könnten – auch weil Ampeln und Laternen regelmäßig durch Autofahrer beschädigt oder zerstört würden.


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