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Am 25. Januar 2026 feiert Maxim Billers gefeierter Roman MAMA ODESSA Premiere an den Hamburger Kammerspielen. Eine bewegende Geschichte über Herkunft, Erinnerung und die Suche nach einem Zuhause – mitten im Grindelviertel.
Anzeige Ab dem 25. Januar kommt Maxim Billers gefeierter Roman MAMA ODESSA auf die Bühne der Hamburger Kammerspiele. Foto: Anatol Kotte
Hamburger Kammerspiele

Mama Odessa: bewegende Geschichte auf der Bühne der Hamburger Kammerspiele

Ab dem 25. Januar kommt Maxim Billers gefeierter Roman MAMA ODESSA auf die Bühne der Hamburger Kammerspiele. Eine Geschichte über Herkunft, Erinnerung und die Suche nach einem Zuhause – mitten im Grindelviertel.

Von Gast

Maxim Billers vielfach gefeierter Roman erzählt die bewegende Geschichte einer russisch-jüdischen Familie zwischen Odessa und Hamburg – geprägt von Flucht, Verlust, Literatur, Liebe und der unauflöslichen Verbindung zwischen einer Mutter und ihrem Sohn. Mit poetischer Kraft, feinem Humor und großer emotionaler Tiefe spannt sich der Bogen vom Odessa des Zweiten Weltkriegs über die stalinistische Ära bis in die Gegenwart.

Ein zentraler Schauplatz der Geschichte ist das Hamburger Grindelviertel – jenes Viertel, in dem sich auch die Hamburger Kammerspiele befinden. Hier strandet die Familie Grinbaum in den 1970er-Jahren, in der Bieberstraße 7, umgeben von einer Stadtlandschaft, in der die jüdische Vergangenheit zunächst kaum noch sichtbar ist. Erst nach und nach kehren Erinnerung, Geschichte und Identität zurück. Vergangenheit und Gegenwart, Literatur und Stadtgeschichte treffen hier auf besondere Weise aufeinander.

Im Zentrum der Erzählung stehen zwei Schreibende: eine Mutter, die im Auto auf einem Parkplatz im Viertel ihre Texte verfasst, und ein Sohn, der zwischen Familiengeschichte, Musik und Theater seinen eigenen Weg sucht. Ihre Beziehung ist geprägt von Nähe und Distanz, von Verrat und unerschütterlicher Verbundenheit – und von der immerwährenden Suche nach einem Zuhause.

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Für die Bühne destillieren Kai Wessel (Regie) und Anja Del Caro (Dramaturgie) aus diesem außergewöhnlichen Roman eine eigene, atmosphärisch dichte Textfassung. Maren Christensen zeichnet verantwortlich für Bühne und Kostüme. Mit großer Intensität und feinem Gespür für die Zwischentöne bringen Adriana Altaras und Florian Lukas diese Geschichte auf die Bühne.

Am 29. & 30. Januar sowie am 05., 12., 19. & 26. Februar 2026 bieten die Hamburger Kammerspiele als besondere Einführung für dieses außergewöhnliche Stück jeweils vor der Vorstellung einen halbstündigen geführten Spaziergang durch
das Grindelviertel an – Dramaturgin Anja Del Caro zeigt dem Publikum wichtige Schauplätze des Stückes und gibt Erläuterungen zur Romanvorlage, der Bühnenfassung und der Produktion. Die kostenlosen Rundgänge können nach
Verfügbarkeit optional beim Kartenkauf im Webshop, an der Theaterkasse oder per Telefon zubucht werden.

Treffpunkt ist jeweils um 18:30 Uhr auf den Stufen vorm Haupteingang der Hamburger Kammerspiele. Der Rundgang endet am Theater, wo vor der Aufführung noch ausreichend Zeit bleibt, um die Garderobe abzugeben oder sich mit einem Getränk in der Buddha Bar auf das Theaterstück einzustimmen.

Premiere am 25. Januar 2026
HAMBURGER KAMMERSPIELE
HARTUNGSTRASSE 9-11, 20146 HAMBURG | 040 – 41 33 440 | www.hamburger-kammerspiele.de


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