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Die Kriminalitätsstatistik 2013 wurde vorgestellt. Foto: Ada von der Decken
Die Kriminalitätsstatistik 2013 wurde vorgestellt. Foto: Ada von der Decken

Wie kriminell ist Eimsbüttel?

Mehr als 21.700 Straftaten hat es 2013 in Eimsbüttel gegeben. Am Donnerstag hat die Polizei die Hamburger Kriminalitätsstatistik für 2013 vorgestellt. Wie steht es genau um die Sicherheit in Eimsbüttel?

Von Tanja Schreiner

„Jede Straftat ist eine zu viel“, erklärte Innensenator Michael Neumann. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der registrierten Straftaten in Hamburg um fast fünf Prozent gestiegen. Im Bezirk Eimsbüttel gab es im Vergleich zu 2012 sogar rund sieben Prozent mehr Straftaten. Positiv ist aber: Die Aufklärungsrate ist leicht gestiegen. Im vergangenen Jahr wurden bei uns rund 37 Prozent der Fälle aufgeklärt.

Licht und Schatten

Die Kriminalitätsstatistik hat Licht und Schatten, so Neumann. Negativ sei, dass die Zahl der Diebstähle zugenommen habe. Einen erheblichen Anstieg gab es bei Taschendiebstählen, erklärte Polizeipräsident Wolfgang Kopitzsch. Betroffen davon seien aber vor allem die Gebiete St. Pauli und Hamburg Mitte. In Eimsbüttel gab es im Vergleich zu 2012 rund fünf Prozent mehr Diebstähle. Auch die Zahl der Rauschgiftdelikte hat im vergangenen Jahr zugenommen – im Bezirk Eimsbüttel sogar um fast 50 Prozent.

Positiv ist dahingegen, dass die Kriminalität im direkten Umfeld der Bürger abgenommen hat. So wurde 2013 seltener in Wohnungen eingebrochen, die Zahl der Gewaltdelikte ging zurück und weniger Fahrzeuge wurden geklaut. In Eimsbüttel haben beispielsweise Raubüberfälle auf Straßen im Vergleich zum Vorjahr um fast sechs Prozent abgenommen und neun Prozent weniger Fahrzeuge wurden geklaut.

Im Bezirks-Vergleich ist Eimsbüttel einer der sichereren Teile Hamburgs. Mit mehr als 81.800 Fällen wurden im Bezirk Hamburg-Mitte die meisten Straftaten begangen. Danach folgen Wandsbek, Nord und Altona. Erst an fünfter Stelle kommt Eimsbüttel mit rund 21.700 Straftaten.

Jeder ist verantwortlich

Quelle: Kriminalitätsstatistik Hamburg 2013
Quelle: Kriminalitätsstatistik Hamburg 2013

Vor allem das Internet ist eine der großen Herausforderungen, erklärte Innensenator Neumann. Im vergangenen Jahr ist die Computerkriminalität um rund ein Drittel angestiegen. Besonders Cyberattacken, unter anderem beim Onlinebanking, haben die Polizei im vergangenen Jahr vermehrt beschäftigt. Es sei besonders wichtig, sich im Internet klug zu bewegen, um Risiken gering zu halten. Hier sei jeder Bürger selbst mitverantwortlich, so Neumann weiter. Er wies außerdem auf die kostenlosen Präventions- und Beratungsangebote der Polizei für Bürger hin. Die Aktion „Kinder sicher im Netz“ bietet beispielswiese Sicherheitstipps für Eltern und Kinder rund um das Internet.

Mehr Informationen zur Hamburger Kriminalitätsstatistik 2013 gibt es hier…

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