Anzeige
Aktualisiere Standort ...
Standort konnte nicht ermittelt werden. Aktiviere deine Standortfreigabe.
Standort wurde erfolgreich ermittelt.
Der Verstorbene hatte zwei Polizisten angegriffen. Symbolfoto: Catharina Rudschies
Polizeieinsatz

27-Jähriger stirbt nach Fixierung bei Polizeieinsatz

Vergangene Woche hatte ein Mann bei einem Polizeieinsatz zwei Beamte angegriffen und während der Fixierung einen Herz- und Atemstillstand erlitten. Der 27-Jährige ist nun an den Folgen der Fixierung verstorben.

Von Alicia Wischhusen

Am Montag vergangener Woche hatte ein Mann bei einem Polizeieinsatz einen Herz- und Atemstillstand erlitten, nachdem er von den Beamten mehrmals fixiert worden war. Der 27-Jährige musste reanimiert werden und wurde in das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) gebracht. Der Patient ist nun an seinen Verletzungen verstorben, das bestätigte die Polizei.

Zwei verletzte Polizisten

Zum besagten Einsatz am 30. April war die Polizei zu einer Werkstatt an der Straße Alsterglacis in Rotherbaum gerufen worden, weil ein Mann psychisch auffällig geworden war und einen Mitarbeiter der Werkstatt geschlagen hatte. Als die Polizei eintraf, griff der 27-Jährige sie mit einem Messer an. Er verletzte dabei eine 20-Jährige Polizistin im Gesicht, die daraufhin in ein Krankenhaus gebracht wurde. Ein weiterer Polizist erlitt Gesichtsprellungen, als er den Mann festhielt, um dessen Messer zu sichern.

Herz- und Atemstillstand nach Fixierung

Es wurden weitere Einsatzkräfte angefordert, die den 27-Jährigen vorläufig festnahmen und zu einem Polizeikommissariat brachten. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens habe er weiterhin fixiert werden müssen, so die Polizei. Im weiteren Verlauf sollte der Mann vernommen werden. Als dieser sich zu beruhigen schien, habe man die Fixierung gelöst, um den Mann in eine Zelle zu führen.

Laut Polizeibericht habe der 27-Jährige begonnen, sich zu wehren, sodass er erneut fixiert werden musste. Nach den Widerstandshandlungen habe der Mann plötzlich einen Herz-und Atemstillstand erlitten. „Die Beamten leisteten sofort Erste-Hilfe und informierten weitere Rettungskräfte“, so die Polizei. Der Patient wurde daraufhin in das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) gebracht, wo er am Montag, den 6. Mai nun verstarb. Es ist der zweite Tod eines psychisch Kranken nach Fixierung innerhalb von 14 Tagen.

Verwandter Inhalt

Über Jahre passierte hier nicht viel. Seit heute kann das Teehaus „Yu Garden“ in Rotherbaum wieder als Restaurant und für Veranstaltungen genutzt werden. Erster Bürgermeister Tschentscher und der chinesische Generalkonsul sprachen bei der Wiedereröffnung.

Bei einem Unfall in Eimsbüttel fuhr ein Sprinterfahrer eine Radfahrerin rückwärts um. Die Radfahrerin erlitt eine schwere Kopfverletzung.

Sie raubten in wenigen Wochen verschiedene Kioske und Lokale in Eimsbüttel aus, bedrohten Inhaber und Mitarbeiter mit Waffen. Nun hat die Polizei eine Gruppe junger Männer zu fassen bekommen.

Nachhaltig spielen und lernen: In Stellingen hat die Kita „elbzwerge“ neu eröffnet. Hier sollen Kinder spielerisch ihre Umwelt entdecken und wertschätzen lernen.

-
Neu im Stadtteilportal
Kita elbzwerge

Privatweg 14a
22527 Hamburg