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Ein frischgebackener Vater. Frau und Nachwuchs befinden sich noch in der "Wurfbox". Foto: Moritz Gerlach

4 teens: Tiere in Gefangenschaft

Wie wohnen eigentlich Tiere im Zoo? Eine Schülerin des Albrecht-Thaer-Gymnasiums in Stellingen hat einen kritischen Blick darauf geworfen. Ein Kommentar.

Von Gast

Leben hinter Gittern: Ein Leopard im Zoo. Foto: Moritz Gerlach

Riesige Gitterstäbe, abgezäunte Zonen, unbetretbare Rasenflächen. Nein, das ist kein Gefängnis, sondern ein „Paradies“ für Kinder. Doch was ist mit den Tieren? Begrenzter Freilauf, am Tag ein paar Runden durch das Gelände. Ist das „das Richtige“?

Den Besuchern ausgesetzt

Trotz der Zäune kann jeder in den winzigen Streichelzoo hinein spazieren und die Tiere anfassen, füttern, nerven oder gar belästigen. Kleine dreijährige Mädchen und Jungen, die in ihrer Euphorie auf die Tiere zu rennen, und vielleicht auch mal zu doll streicheln. Ist das der passende Umgang mit einem Lebewesen? Ziegen, die gerade mal ein paar Jahre alt sind, einer solchen Schau auszusetzen: Ist das noch gesund? Alle können sie Füttern, womit sie wollen!

Von einem Zoowärter? Scheinbar keine Spur. Ständig angestarrt, gefüttert oder angefasst werden von Jedem. Wie es wohl den Tieren dabei geht? Ein Vorfall wie der im Jahre 2008 wundert da nicht: Ein Zoobesucher wirft ein Brötchen in das Gehege, trotz des Verbots, die Tiere zu füttern. Es landet im Wassergraben und die Orang-Utan Dame Leila fällt bei dem Versuch, das Brötchen zu greifen, ins Wasser und ertrinkt.

Die Frage der artgerechten Haltung stellt sich auch für das „Eismeer“ im Tierpark Hagenbeck, das im Frühjahr 2012 eröffnet wurde. Was bringt es einem Lebewesen, das eigentlich im Meer der Arktis zu Hause ist, vor einer Scheibe zu schwimmen und der allgemeinem Belustigung zu dienen? Fragen, deren Antwort wir eigentlich kennen…

Natürlich: im Verhältnis zu anderen Zoos kümmert sich der Tierpark Hagenbeck gut um die Tiere, die in einem ihren Gewohnheiten möglichst ähnlichen Territorium untergebracht sind. Viele, aber nicht alle der Tiere haben Rückzugsmöglichkeiten und ab 18 Uhr ihre Ruhe. Sie sind unter Artgenossen und haben nette und kompetente Pfleger um sich.

Aber ist der Zoo der richtige Wohnort für ein wildes Tier? Macht es einen Unterschied, wenn das Tier es nicht anders kennt, weil es dort hineingeboren wurde? Wie würdest du dich fühlen, gefangen in einem Gehege?

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Am Wochenende ist die U2 zwischen den Stationen Hagenbecks Tierpark und Schlump gesperrt. Fahrgäste müssen auf Busse ausweichen.

Aus „Willi’s Cakes“ wird „Ima Vegan“. In der Lappenbergsallee gibt es ein neues Café. Die Spezialität: vegane Torten und Kuchen.

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